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Stadtbibliothek und Park
Stadt der Kultur
An
der Riviera von Triest überwiegt die Steilküste;
kleine Strände mit besonders jodhaltigem
Wasser, eingerahmt von Felsen, bieten eine
ursprüngliche Kulisse und viele kleine Buchten mit
Strand. Über den Buchten thronen die Felsen
der Steilküste. Im Wasser selbst befinden sich
einige kleine Felseninseln, die man schwimmend
erreichen und besteigen kann. Dadurch ist das Wasser
der Riviera von Triest auch kristallklar.
die
Busbahnhof von Triest
Linien nach Pozarevac, Medjugorje, Sofia, Medulin
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Der
ehemalige Nazi KL im triestinen Stadtviertel San
Sabba .
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Deutsches
Honorarkonsulat, Triest
0039
040 36 90 71
Schweizer
Konsulat Triest
0039
040 760 04 00
Österreich
Generalkonsulat
0039
040 63 16 88
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TRIEST

Die
Ursprünge der Stadt Triest reichen auf die
Vorgeschichte zurück. Dank Karl VI. von Habsburg
(1717) wurde Triest zum bedeutendsten Hafen des Reichs
und zum Freihafen. Dadurch kam eine Vielzahl von
Menschen aus den verschiedensten Ländern in diese
Stadt, gemeinsam mit ihrem Kulturgut.
Auf
Grund der von Maria Theresia und Joseph II.
getroffenen Vorkehrungen zu Gunsten der
Glaubensfreiheit, ging jene multireligiöse Gemeinde
hervor, die heute unterschiedliche Glaubensrichtungen
aufweist: Katholisch, orthodox, evangelisch und
jüdisch (mit einer eigenen Synagoge).
DIE TRIESTINER RIVIERA
Der
Duft von Ginster, Myrthen, Holunder und
Wildkräutern vermischt sich mit einer sanften
Meeresbrise. Weiß schimmern bizarre
Steinformationen im Sonnenlicht.

Kein
Wunder, dass die Schönheit der karstigen
Steilküste, die man über die Küstenstraße von
Triest nach Sistiana erreicht, schon Komponisten und
Literaten begeistert und inspiriert hat.
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World's
Guinness Record
DIE GROTTA GIGANTE - RIESENGROTTE
Knappe
11 km von Triest entfernt befindet sich auf
dem Triester Karst die Grotta Gigante, die
Schauhöhle mit dem größten unterirdischen
Hohlraum der Welt, die bereits im Jahre 1908
dem Publikum zugänglich gemacht wurde.
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das
Kaiserliche
Schloss
Miramare
Sissi
und Franz Josef auf Schloss Miramar
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In
Golf von Grignano liegt der Park von Castello
di Miramare. Bis
1851 war dieses Gebiet Ödland. Dann
veränderte der junge und romantische
Erzherzog Maximilian von Habsburg diese
Gegend, indem er dort sein eklektisches
weißes Schloss, mit dem wunderschönen Park,
errichten ließ. Vermutlich war es der junge
und von der Botanik begeisterte Erzherzog, der
die Gartengestaltung der Hügellandschaft
übernahm, unterstützt durch seinen treuen
Gärtner Jellinek.

Zum
Golf hin zentral gelegen liegt in der Ferne
Triest, auf drei Seiten von der
charakteristischen Karsthochebene umgeben. Der
Blick folgt natürlich der Küste, und da,
plötzlich, heben sich vom Meer die von
Carducci besungenen «weißen Türme» ab, die
weißen Mauern des Schlosses von Miramar.

Auf
dieser Landspitze, wo die Natur - von
Menschenhand geformt - ihre Schönheit ganz
besonders in den Vordergrund rückt, erscheint
das Schloss fast unwirklich und verzaubert.
Dieses fürstliche Schloss wurde auf Wunsch
von Maximilian von Habsburg erbaut, dem
jüngeren Bruder des österreichischen Kaisers
Franz Joseph.
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| LESETIPPS
Theodor
Däubler wurde als Sohn einer schlesischen
Mutter und eines aus Schwaben stammenden
Vaters in Triest, dem wichtigsten Hafen
Österreich-Ungarns, geboren, wo er
zweisprachig, deutsch-italienisch erzogen
wurde. Seine Jugend verbrachte er in Triest.
Der Großvater mütterlicherseits, Theodor
Brehmer , war Generalinspekteur der Triestiner
Assicurazioni Generali
Theodor Däublers
Hauptwerk ist der riesige, episch-lyrische
Zyklus "Das Nordlicht", über 30 000
Verse, die die Formelemente und Themen seiner
Poesie enthalten: Verdichtung verschiedener
Mythen, Liebe zu Rhythmus und Versform,
Symbolik, Bilderreichtum, hymnische Sprache.
Diese kosmische Phantasie entfaltet Däublers
Privatmythos des zur Lebensquelle verklärten
Sonnenlichts, ist Dichtung über das
künstlerische Schaffen, Menschheitsgeschichte
als Läuterung hin zum Geist.

Auf
sonniger See
Ein Segel wird zur Meereswanderblüte,
Mit Plätscherblättern silbert es
dahin,
Dir kommen Lotosblumen in den Sinn,
Doch plötzlich untertulpt sich eine
Tüte.
Dir wird, als ob das Meer sich blau
beglühte,
Die Silbertaster werden blaß wie Zinn,
Ein Wind bringt dieser Pflanzlichkeit
Gewinn.
O welches Blühen, welche Mittagsgüte!
So wandern Wunderblumen rotverschlossen
Und golden bloß wie Knospen aus der
Flut,
Nur eine Lilie ist verzückt
entsprossen.
Ihr Segeln sonnt sich in der Silberhut
Gespiegelter und flackerschwanker
Kelche,
Ein bleiches Suchen wellt sich: Welche?
Theodor Däubler . 1876 - 1934
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Wie
von Zauberkraft gezogen...

die
Panoramische
Standseilbahn
(HINWEIS
: seit 2012
Ausser Betrieb
)
Diese Zahnradbahn feierte am 10. September
2002 ihr 100jähriges Bestehen. Die
historisch und technisch außergewöhnliche
Trambahn spiegelt auch ein Jahrhundert
Triester Stadt- und mitteleuropäischer
Geschichte.Nicht die schnellste, sicher aber
romantischste Art den Triester Karst von der
Stadt Triest aus zu erreichen, war eine Fahrt mit der alten
Bergbahn mit grandiosem Blick auf den gesamten
Golf von Triest.....Von morgens sieben Uhr bis
abends 20 Uhr verkehrte sie regelmässig alle
20 Minuten, es gab 40 Kurse täglich in jeder
Richtung, und für die Fahrt genügte ein
gewöhnliches Busticket.
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Lust auf eine kurze Kreuzfahrt ?
SCHIFFSFAHRT
am Golf von Triest
TRIESTE
- BARCOLA - SCHLOSS MIRAMARE € 3,00
TRIESTE
-MUGGIA € 3,00
TRIESTE
- PIRANO- PARENZO- ROVIGNO € 10/ 20€
TRIESTE
- GRADO € 5,00

Die Piazza Unità |

Wissenwertes
!!
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Den Wagen kann man parken in Triest nur gegen
Bezahlung. Dazu rechnen Sie ungefahr 1,50 €
pro Stunde. Das groesste Parkaus ist der
Silos in der Naehe von Busbahnof und
Hauptbahnof, sehr leicht zu erfinden am
Stadteingang und nur 500 mt. vom Piazza
Unità
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Die Kultur Stadt TRIEST !! Im Alten Hafen
von Triest. Jedes Jahr etwas neues !!!
Sissi
in Triest
Die
"Sisi-Straße" ist eine europäische
Kulturroute, die zu sehenswerten Schlössern
und Städten führt, die im Leben Elisabeths
eine wichtige, bedeutsame Rolle spielten.
Als historisch-biographischer Wegweiser führt
die östliche Strecke der "Sisi-Straße"
auf rund 800 Kilometer vom Wittelsbacher Land
bis nach Budapest.
Sissi
und Charlotte - auf Schloss Miramar bei Triest

Nach
Süden führt die zweite, rund 500 Kilometer
lange Strecke von Augsburg über Füssen,
Schloss Trauttmansdorff und Levico Therme bis
nach Schloss Miramare bei Triest. Neben
eindrucksvollen Baudenkmälern und
historischen Stadtbildern können
Sisi-Begeisterte Museen und
Kulturveranstaltungen besuchen und einige
herausragende Garten- und Parklandschaften in
Deutschland, Österreich, Ungarn und Italien
bewundern.

Denkmal
der Kaiserin von Österreich. von Seifert
(1912) am Bahnhofsplatz Triest
- vor dem Südbahnhof.

In Triest gibt es leider kein echter Strand.
Mann kann aber in Barcola baden.
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Kronprinzessin Stephanie in Triest

Prinzessin Stephanie von
Belgien / Kronprinzessin- Witwe Stephanie von
Österreich,
Tochter des reichen Königs Leopold II. von
Belgien,
geboren 21. Mai 1864 auf Schloss Laeken bei
Brüssel.
Am 10. Mai 1881 wurde sie mit Kronprinz
Rudolf von Österreich verheiratet.
Am 2. September 1883
wurde dem Paar eine Tochter geboren,
Erzherzogin Elisabeth Marie. Die Ehe war wider
Erwarten die ersten Jahre recht glücklich.
Erst in den letzten 3 Jahren drohte die Ehe
durch das Ausbleiben eines männlichen
Thronerbens zu zerbrechen. Als Rudolf durch
die Tragödie von Mayerling ums Leben kam,
floh Stephanie vom Wiener Hof, der ihr eine
Teilschuld am Drama um den Thronfolger gab.
Nach ihrer Rückkehr gab es für Stephanie in
Wien nichts mehr zu tun.
Sie lebte auf dem
Witwensitz Schloss Laxenburg bei Wien und auf
Schloss Miramar bei Triest.
Stephanie heiratete am 22.
März 1900 im Schloss Miramar bei Triest den
ungarischen Grafen (ab 1917 Fürst) Elemér de
Lónyay, elf Jahre nach den
Mayerling-Geschehnissen, und lebte mit
ihm glücklich in Ungarn.
Sie galt als eine der
elegantesten Frauen des Habsburger Reiches und
starb 1945 mit 81 Jahren am 24. August 1945 in
der Benediktiner-Abtei Pannonhalma bei Györ,
wohin sie sich vor den einrückenden Russen
geflüchtet hatte.
Die Stadt Triest widmete
der Kronprinzessin die Stephaniewarte und die
Stephanie-Weg ( auch bekannt als
Napoleonische-Wanderweg ,von Optschina nach
Proseck ,auf der triester Karst ).
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Triest. der
alte Staatsbahnof ( St. Andrea)
AUTOZUG
DB
HINWEIS: Seit 2012 Nicht mehr im Betrieb
Ab April 2009 fahren in der Sommersaison
wöchentlich drei DB Autozüge von Berlin,
Hamburg und Düsseldorf über Frankfurt
(Neu-Isenburg) bis Triest.
Mit dem
Terminalneubau in Triest erschließt der DB
Autozug die östliche Adriaküste Italiens
– und damit für seine Kunden völlig neue
Urlaubsperspektiven.
Von den deutschen DB Autozug Terminals
kommen Reisende schon ab 149 Euro nach
Triest. Das Angebot „Autozug – Spezial“
gilt für eine Person im Liegewagen
inklusive Fahrzeugtransport. Jeder weitere
Mitreisende bezahlt 60 Euro!
Besonders einfach buchen Reisende ihre Fahrt
mit dem DB Autozug unter www.dbautozug.de.
Der Preisfinder hilft einfach und bequem auf
der Suche nach dem günstigsten Preis. Von
hier aus lässt sich auch direkt die Fahrt
online buchen. Die Bezahlung erfolgt bequem
per Kreditkarte. Sollte die Wunschverbindung
ausgebucht sein, kann man sich bei der
Onlinebuchung einfach auf die Warteliste
setzen. Sobald Plätze frei werden, erhält
man einen Anruf von der
Autozug-Buchungsstelle.
Der neue Sommerkatalog enthält alle
Fahrpläne, Preise und zahlreiche
Reiseinformationen. Informationen und
Buchung unter www.autozug.de oder über das
DB Autozug-Servicetelefon unter +049 18 05 -
24 12 24 (14ct/Min. aus dem Festnetz, Tarife
bei Mobilfunk ggf. abweichend) von 8 bis 22
Uhr.
Prinzessin
Charlotte
Erzherzogin von Habsburg und Kaiserin von
Mexiko.
Charlotte war als Frau
Maximilians
I. Kaiserin von Mexiko und galt schon bei
ihrer Geburt als eine der reichsten
Prinzessinen von Europa. Ihr Mann nahm das
Angebot für den kurzlebigen mexikanischen
Thron 1864 an, die in erster Linie auf der
Unterstützung von französischer Truppen
unter Napoléon
III. beruhte.Sie war eine ausgesprochene
Schönheit, die selbst Sisi
Konkurrenz machte. Dabei war sie allerdings
altklug und wirkte stets überlegen. Ebenso
wie ihr späterer Gatte war sie stets
überzeugt davon, dass sie zum Herrschen
bestimmt sei. Zeitgenosssen und auch viele
Historiker sahen in ihr eine ehrgeizige Frau,
die den gutmütigen Träumer Maximilian
aufgrund ihrer Machtgier ins Unglück
gestürzt habe. Sie war jedoch von Anfang an
in ihn verliebt, in den damals begehrtesten
Prinzen Europas. Viele gemeinsame Interessen
verbanden die Beiden, so liebten sie alles
Schöne, die Kunst, das Exotische und fanden
beide, dass Maximilian von Wien aus beteiligt
würde.
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WICHTIGER HINWEISE
DIE RILKEPROMENADE BLEIBT
GESPERRT AB DEM 15. APRIL 2013
DIE TRAM DE OPICINA (
TRAMBAHN OPCINA ) BLEIBT AUSSER BETRIEB SEIT VERGANGENEM
JAHR
DER EINGANG VON GRIGNANO
IN DEN SCHLOSSPARK MIRAMAR IST GESPERRT
Triest,
die Stadt der Winde
Das Land der Bora
Die Bora ist ein durch geographische
Gegebenheiten lokal extremisierter Kaltlufteinbruch, der
ähnliche Merkmale wie ein Kaltlufteinbruch über West- oder
Mitteleuropa zeigt, jedoch in wesentlich excessiverer Form.
Sie prägt dem Klima der Adria—insbesondere demjenigen der
adriatischen Ostküste—typisch kontinentale Züge auf. Die
Boraprognose erfordert bezüglich des Beginns und der Dauer
eine grossräumige Betrachtung der Luftmassenverteilung
und-bewegung, sowie der Wanderung und Entwicklung der
Druckfall- und-steiggebiete, bezüglich der zu erwartenden
Borastärke eine eingehende Untersuchung und Beachtung der
aus der Luftmassenbewegung folgenden Entwicklung des
Temperatur- und Druckgradienten im dalmatinischen Raum,
wobei die Prognose des Borabeginns und-endes in dem
Tagesgang der Borahäufigkeit eine zusätzliche Stütze finden
kann.
Eine
Reihe von Aussichtspunkten erlaubt es, in Ruhe die Panoramen
zu genießen. Tief unten glitzern kleine Buchten, die nur
teilweise von der Landseite her zugänglich sind, oft bleibt
nur der neidvolle Blick auf die Besitzer der zahlreich
kreuzenden Yachten und Motorboote.

Laut
der WTO World Tourism Organisation es ist eine der 20
schönsten Straßen der Welt.Die Küstenstraße von
Sistiana nach Triest zählt sicher zu den landschaftlich
schönsten Routen der gesamten Mittelmeerküste.In
zahllosen Kurven und Kehren geht es hoch über dem Meer durch
grüne Macchia;
Von
Norden nach Süden die Buchten, die von der
Küstenstraße aus zugänglich sind, sei es, weil sie an einer
solchen Urbanisation liegen, weil eine Schotterpiste hinab
angelegt wurde oder weil es einen Fußweg gibt.
In
den Buchten, die mit dem Auto angefahren werden können, sind
Parkplätze rar und häufig gebührenpflichtig. Eine
Tankstelle existiert auf der gesamten, 12 Kilometer langen
Strecke nicht.
Nachdem
man Miramare verlassen hat, führt die Strasse über Grignano
auf halber Höhe an der Küste entlang kurvenreich weiter.
Dieser Teil der Riviera ermöglicht einen weiten Blick über
den Golf; die ausgedehnte Fläche des Meers verbindet ideell
die sich gegenüberliegenden Küsten: auf der einen Seite die
Mündung des Isonzo, auf der anderen die Küsten Istriens.
Lässt
man Monfalcone hinter sich, führt die
Küstenstraße nach Sistiana, dem antiken Sextilianum. Dieser
Ort stellt die natürliche Wasserscheide zwischen dem
Hafengebiet mit seiner herrlichen Bucht und dem Beginn des
Karsthinterlandes dar.
Hier,
in Sistiana, beginnt der die Felsklippen säumende Rilke
Spazierweg und führt bis zum Schloss Tybein (Duino). Dieser
Fußweg ist ein eindruckvolles Beispiel für das
Zusammenstoßen zwischen der mediterranen Lieblichkeit und der
zauberhaften Rauheit der Karsthochebene.

DIE RILKEPROMENADE
BLEIBT GESPERRT AB DEM 15. APRIL 2013
Il Sentiero Rilke, der Rilke-Weg
im Golf von Triest, beginnt auf dem letzten Felssporn des
Karst über dem Fischerstädtchen Duino.
Auf der Terrasse vor den festungsartigen Mauern der Residenz
hat der österreichische Schriftsteller bei seinem Aufenthalt
im Jahre 1912 am liebsten geschrieben. Vielleicht, weil der
Blick von der Isonzo-Mündung über weiße Segeldreiecke in
der Bucht von Triest bis hinüber zu den Spitzen Istriens
nicht nur einfach wunderschön, sondern auch symbolträchtig
ist. Der von Rilke gerne aufgegriffene Kontrast zwischen
technisierter und lyrischer Welt spiegelt sich wie
nachträglich inszeniert in der hiesigen Landschaft. In
einiger Entfernung die großstädtisch-technische
neoklassizistische Skyline von Triest mit ihrem ausufernden
Hafen. Andererseits die lyrische Welt des Schlosses samt
idyllischem Gartenparadies mit Terrassen, Palmen, Zypressen,
Bougainvilleae, römischen Statuen und Springbrunnen.
Und
noch viel mehr gibt es auf dem Rilke-Weg. An der senkrecht in
die See stürzenden Felsküste schlängelt sich, 80 Meter
hoch, zwischen Adria und azurblauem Himmel der Sentiero vom
Schloss bis hinüber zum Yachthafen in der Bucht von Sistiana.
Wer nicht gezwungen ist, am Wochenende den Dichterspuren durch
die mediterrane Flora zu folgen, kann unter dichtgrünem Dach
Weltentrückung und poetische Empfindungen genießen. Die Luft
ist geschwängert vom Duft von Lavendel und Rosmarin. Inmitten
bizarrer Steinfelder im nackten Karstfels leuchten lila
Glockenblumen und an den Wurzeln verschlungenen Strauchwerks
Veilchen. Im Herbst kontrastiert das flammend rote Laub der
Macchia besonders intensiv mit dem weißen Kalkstein.
Pilgerfalken kreisen, Blaumerlen und Sandkopfgrasmücken
schwirren am Himmel über den Karstklippen wild zwischen
Möwen und Dohlen. Immer wieder tun sich im dichten Grün des
Weges "Fenster" auf, die den Blick in stets neuer
Perspektive auf Fels, Golf und Castello Duino freigeben. Noch
nicht einmal die ehemaligen deutschen Flak-Batterien stören.
Im Gegenteil, bei Sonnenuntergang sind sie heute überaus
begehrte Rast- und Aussichtsplätze.
So
viel besinnliche Schönheit für alle gibt es erst seit fünf
Jahren. Lange Zeit konnten nur die von "Torre e
Tasso" den Reiz des Rilke-Wegs genießen. Wenn auch nicht
ohne Gefahr. Der Pfad war unwegsam, an etlichen Stellen musste
regelrecht durch die Klippen gekraxelt werden. Inzwischen
gestattet der italienische Zweig derer von Thurn und Taxis den
Zugang und hat gemeinsam mit der Provinz Triest und der
Kommune Duino-Aurisina einen gut begehbaren Weg durch die
Felsen angelegt. Trotzdem sind feste Schuhe wegen der Passagen
auf zerklüftetem Kalkstein anzuraten.
DIE RILKEPROMENADE BLEIBT
GESPERRT AB DEM 15. APRIL 2013

das
Fürstliche
Schloss
von Duino (Tybein)
Illustre
Gäste weilten einst an diesem Ort: Rainer Maria Rilke, Franz
Liszt, Richard Strauß und Franz Ferdinand, Erzherzog von
Österreich. Den Touristen öffnet jetzt das Schloss Duino
seine Pforten. "Vielleicht
gibt es in ganz Italien keinen Ort, der so sehr eine Idee von
der intellektuellen Atmosphäre des späten 19. Jahrhunderts
vermittelt wie dieses Schloss.
In
Duino (Tybein) entstand ein poetischer Mythos, der bisher
nicht zu besichtigen war.
Triest
- Innenstadt

DIE
STADT DER WINDE UND DER GESPENSTER
Heutige Triest
ist Geisterstadt und Stadt der Gespenster.
Mehr
als nur ein Hauch des alten Habsburg liegt heute noch über
dem Landstrich zwischen Grado und Triest. Bis 1918 wehten
über dem berühmten Badeort auf der Laguneninsel wie über
der geschäftigen Hafenstadt an der oberen Adria die Farben
der Donaumonarchie.

Nostalgisch verklärt zwischen Sissi-Statuen und einem
Stadtbild, das auf Schritt und Tritt an das Wien der
Habsburger erinnert. Ob man durch die Straßen der Stadt
flaniert oder nach einer Fahrt mit der Standseilbahn die
Umgebung erkundet, überall fühlt man sich in die Zeit
zurückversetzt, als Triest noch der Hafen der k.u.k.
Monarchie war. Die Atmosphäre ist geblieben, besonders in den
Kaffeehäusern und Gaststätten, wo der Geist von Franz
Josephs noch immer präsent zu sein scheint.

Franz
Joseph hatte Triest, das Fenster zur Adria, zur Hafenstadt
für ganz Mitteleuropa erkoren. Entsprechend wurde gebaut.
"Machen
Sie es so wie in Wien", soll der alte Herr den
Stadtplanern und Architekten gesagt haben, "nur ein
bisserl kleiner.

"
Noch heute künden die prächtigen Palazzi der Assicurazioni
Generali und der Lloyd Triestino vom einstigen Reichtum der
Handelsstadt. Ein farbenprächtiges, wohl etwas
übertriebenes Bild von Triest und seinen Bewohnern gibt ein
Bericht aus dem Jahr 1817: »Und welch buntes Gewühle von
Menschen aus allen Zonen! - welche Vermischung aller Völker
und Nationen unter einander!

Amerikaner
und Teutsche, Britten und Neger, der gelenkige Franzose und
der indolente Türke, Tuneser und polnische Juden, - ohne
Unterschied durch einander gemischt, - wahrlich ein
sonderbarer Anblick. An der Nahtstelle zwischen lateinischer
deutscher und slawischer Welt gelegen, von Maria Theresia im
18. Jahrhundert von einem 5.000-Seelen-Nest zu einer
Handelsstadt entwickelt, die Stadt war einst Schmelztiegel
verschiedenster Kulturen und Nationen.

DIE
ALTSTADT (ZITAVECIA)
Wenn
Sie den Weg zum Schloß Duino (Tybein) einschlagen, treffen
Sie auf den 4 km. langen Rilke-Wanderweg.
Die
Landschaft ist wirklich einzigartig: der Karst trifft auf das
Meer – und der Blick gleitet über den ganzen Golf von
Triest.
Für
National Geographic ist dies einer der schönsten Wanderwege
der ganzen Welt .

Rilke
Promenade, Weiss Wanderweg, Ressel Wanderweg, Fischern Pfad,
Julius Kugy Wanderweg, und viel mehr.....immer erfreut
eine prachtvolle Aussicht das Auge: Wandern mit Blick aufs
Mittelmeer in der Triester Riviera.
Mehr
wissen >> WANDERWEGE
von Triest und seiner Riviera
Beim
Info-Häuschen (nach dem Campingplatz Mare Pineta in Richtung
Triest) parken und den Rilkeweg nach Duino gehen, der
wunderschön und romantisch ist und hoch über dem Meer
entlangführt. Der Weg endet in Duino und man muß noch einige
Schritte die Straße hinunter zum Schloßtor gehen.
DER
TRIESTINER KARST

Es ist ein
Hochplateau von mehreren Furchen durchgezogen. Die maximale
Höhe beträgt 672 m.u.M ( Kockussberg) und die
Vegetation ist reich an Heilpflanzen mit scharfem Geruch. Die
Gerichte sind einfach und gesund . Besonders geschätzt werden
Karstsuppen und Teigwaren ( Crespelle, Gnocchi, Spinatstrudel,
Pasticcio ), Kartoffelnkipferl, das Geflügel ,
Wildgerichte, und Wurstwaren.
OLIVENÖL
AUS DER TRIESTINER RIVIERA
Die unverkennbar
besonderen Eigenschaften der kaltgepressten Olivenöle aus der
Provinz Triest haben eine Gruppe von Erzeugern dazu angeregt
sich zum Ziel zu setzen, die Qualität der Öle zur Geltung zu
bringen und zu wahren. Im Jahre 1999 ist offiziell der “Ausschuss
zur Förderung der Aufwertung des kaltgepressten Olivenöls
aus Triest” (Comitato Promotore della Valorizzazione
dell'Olio di Oliva Extravergine di Trieste) gegründet worden.
2005 erhielt Triest die offizielle DOP "Tergeste"
von der EU.
MUGGIA
ein venezianischer Schatz

Vom kleinen Hafen
Muggia sind es nur einige Schritte zur Piazza Marconi, dem „Hauptplatz“
der Altstadt. Eigenwillig und markant erhebt sich hier der
1263 erbaute Dom mit einer elegant geschwungenen und doch
schlicht wirkenden Fassade. Etwas verloren wirkt sein
Glockenturm. Wuchtig wirkt dagegen der dominante Palazzo
Communale mit dem arkadengesäumten Vorbau und der Antica
Caffetteria al Municipio.
| Triestiner
Kulinarium.
Mit 150
Rezepten. Mandelbaum Verlag. € 19.90
Triest ist vom Duft nach Zimt, Vanille und Schokolade
durchdrungen, und legt Wert darauf, eine Art
olfaktorisches kollektives Gedächtnis am Leben zu
erhalten, so als könnte man sich nur aufgrund dieser
Gerüche und Geschmäcker wirklich als Triestiner
fühlen. In den Rezepten dieser friaulischen Koiné, ein
Ergebnis von neuen Zubereitungsformen aus den
unterschiedlichen Traditionen, lassen sich zumindest
drei verschiedene Schichten unterscheiden: Die erste ist
ein Erbe der volkstümlichen Küche des Karsts und der
angrenzenden istrischen Gegenden. Die zweite
beinhaltet die feine, bürgerliche Küche, die von den
Familien der Beamten und Militärs des Habsburgerreiches
eingeführt wurde, aber auch von bedeutenden Kaufleuten
aus Dalmatien, Griechenland und der Türkei. Die dritte
Schicht ist schließlich das Erbe einer äußerst
anspruchsvollen internationalen Küche, die auf den
Schiffen des österreichischen Lloyd gepflegt wurde.

Der Kanal
Ponterosso ist eine interessante Sehenswuerdigkeit
|
Zwei
neue Folgen der 90-minütigen ARD-Krimireihe mit Henry
Hübchen in der Hauptrolle werden noch bis Ende Juni in
Triest gedreht.
Das
Erste: Neue Folgen von «Commissario Laurenti»
|
Spannende
Krimi-Unterhaltung! Nach Motiven des triestiner Buchautors
Veit Heinichen geht Commissario Laurenti im norditalienischen
Triest auf gefährliche Mördersuch
Nachdem
die Ausstrahlungen von "Die Toten vom Karst" und
"Gib jedem seinen eigenen Tod" im letzten Jahr
ordentliche Zuschauerzahlen erzielten, werden nun die Krimis
"Tod auf der Warteliste" und "Der Tod wirft
lange Schatten" bis Ende Juni in der Adriastadt für Das
Erste gedreht. Auch diesmal spielt Henry Hübchen den Chef der
Triester Kriminalpolizei, Proteo Laurenti. Unterstützt wird
er von seinem Assistenten Antonio Sgubin (Florian Panzner) und
seiner Sekretärin Marietta (Catherine Flemming).
Hannu Salonen,
der mit Henry Hübchen bereits beim «Polizeiruf 110»
zusammen gearbeitet hat, führt die Regie. Wann die beiden
neuen Folgen ausgestrahlt werden, steht derzeit noch nicht
fest.
Commissario
Laurenti – Die Toten vom Karst" ist ein packendes
Kriminalabenteuer nach einer Vorlage des Bestsellerautors Veit
Heinichen. Mit einem pointierten Wechselspiel aus Spannung und
trockenem Humor inszeniert Regisseur Sigi Rothemund, der auch
für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, den Film als
Mischung aus klassischem Kriminalfilm, präziser
Charakterstudie und atmosphärischer Milieuzeichnung. In der
Hauptrolle brilliert Henry Hübchen ("Alles auf
Zucker"). In weiteren Rollen sind Götz George, Anne
Bennent, Hannelore Hoger und Barbara Rudnik zu sehen. "Commissario
Laurenti – Die Toten vom Karst" entstand an
Originalschauplätzen im norditalienischen Triest.
In Wirklichkeit
hat es in Triest in den vergangenen fünfzig Jahren nur neun
unaufgeklärte gewaltsame Todesfälle gegeben, weiß
Heinichen. Und Delikte wie Taschendiebstahl oder Straßenraub
sind so gut wie unbekannt. Wenn die Nacht fällt, muss sich
also kein Reisender in Triest fürchten und kann unbesorgt auf
den Spuren des Commissario Laurenti wandeln.
Maximilian
von Habsburg
Maximilian Ferdinand
Joseph von Habsburg
Kaiser von Mexiko
Kaiser von Mexiko
1864–1867,
*6.7.1832 Wien, †19.6.1867 Querétaro;
Erzherzog von Österreich, Bruder Kaiser Franz Josephs I.,
1857 mit der belgischen Prinzessin Charlotte (*1840, †1927)
verheiratet;
auf Veranlassung Napoleons III., konnte sich aber nach Abzug
der französischen Truppen gegen Präsident Benito Juárez
nicht halten.
Er wurde von einem Kriegsgericht verurteilt
und standrechtlich erschossen.
Er
war ein Idealist, ein Mensch voller Liberalität und hatte
ehrlich gehofft, dem mexikanischen Volk
Freiheit und inneren Frieden bringen zu können
"Eine Gestalt schönsten, reinen Rittertums, die
emporstrebende Seelen lehren werde,
daß es etwas Höheres gebe als das bloße Leben und dessen
Genuß" schrieb Adalbert Stifter.In der Wiener
Schatzkammer kann man noch einige Insignien sehen, mit denen
Kaiser Maximilian seine Getreuen ganz im Stil der
Habsburgermonarchie auszeichnete. Sein Tod war die Besiegelung
der Kolonialepoche in Lateinamerika, die mit dem Habsburger
Karl V. begonnen hatte und mit dem Habsburger Maximilian I.
beendet wurde.
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Triest
gehörte 536 Jahre zu Österreich! Wenn man durch
die alten Gassen geht, glaubt man sich in eine
österreichische Stadt versetzt. Das macht, zusammen
mit den alten Zeugen der Vergangenheit, den Charme
dieser mediterranischen Stadt aus.
ADRESSE
Deutscher Hilfsverein - via Coroneo 15
Verein
der Österreicher - via Coroneo 15
Deutsche
Katholische Gemeinde - Salita Scorcola 13
Goethe
Zentrum - via Beccaria 6
Ital.-Österreichischer
Kulturverein - Piazza St.Antonio 2
Deutsche
Evangelische Gemeinde- via S.Lazzaro 19
Deutsche
Luteranische Gem. - L.goPanfili 1 |
Mit heftiger Borawind ist die
Riva immer sehr unterhaltsam |
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Die Riva ist
im Winter sehr geliebt zum spaziergehen. |
An der Riva kann man auch
gute Eisdiele (Gelaterie) finden |
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DAS
TOR ZUM SÜDEN
Triest
ist ein Mythos - wer an der oberen Adria Ferien
macht, sollte der Stadt am Meer (215 000 Ew.) einen
Besuch abstatten. Der Eindruck, sich nicht in
Italien, sondern in einer österreichischen Stadt zu
befinden, hat seinen Reiz, wie er typisch ist für
Grenzorte und Schnittpunkte zweier Welten, hier der
mediterranen mit der balkanischen und
alpenländischen. Die
Glanzzeit der Stadt - im 18. und 19. Jh. der
Adriahafen für den Vielvölkerstaat der Habsburger,
als Reedereien, Handelsgesellschaften und
Versicherungen hier ihre prachtvollen
klassizistischen Paläste errichteten - war mit dem
Ersten Weltkrieg vorbei.
Heute
ist Triest wieder ein Tor zum Süden; die
Hafentätigkeit hat zugenommen, ebenso das
Auftragsvolumen der Werften vor allem in Monfalcone.
Hochkarätige internationale Forschungsinstitute
sind in der Stadt tätig, und das kulturelle Leben
ist recht lebendig. Machen Sie eine Kaffeepause in
einem der schönen Kaffeehäuser der k. u. k.
Tradition!

In Triest bleibt Wien noch Wien
Merkwürdig,
dass die Wiener Küche ausgerechnet in der
mediterranen Hafenstadt eine ihrer charmantesten
Fleischwerdungen erfahren darf.
Als Wiener
ist man ja immer wieder bass erstaunt, wie
überschwänglich insbesondere Triestiner die
Schönheit und den Stil der Stadt am Donaukanal
loben können. Dabei sieht es aus unserer
Perspektive eher so aus, dass die in Triest doch eh
alles haben, was man an Wien mögen kann, und die
Kraft und die Herrlichkeit Italiens noch dazu.

Konkret
wird man sich in Triest niemals lange um einen
anständigen, handgezogenen Apfelstrudel umsehen
müssen, von Sachertorten, Putizza genannten
Nuss-oder Mohnstrudeln und anderen Hervorbringungen
austro-slawischer Konditorkunst ganz zu schweigen.
Auch
das Siedefleisch, das gemeinhin für die Domäne der
Wiener Küche schlechthin gehalten wird, erfährt in
Triest beglückende Verehrung. Von den "Buffets"
der Altstadt gibt es etliche, die sich explizit auf
die Darreichung von Stelze, Schnauze, Leberwurst und
anderen gesottenen Teilen von Sau und Rind
spezialisiert haben, die man in Wien schon lange
nicht mehr serviert bekommt. Mit
einer Selbstverständlichkeit, die sich nur über
Jahrhunderte so eingespielt haben kann, dampfen
Suppenkessel voll Versuchungen, die auf Verlangen
herausgefischt, auf eingelassenen Marmorplatten
zurechtgesäbelt, mit einem Schöpfer
"Sauerkraut" versehen und mit Stürmen von
Krenflocken bedeckt werden, dass es einen nur so
schüttelt vor Vergnügen und Lebenskraft.
Und
überhaupt, die Buffets: Ob sie nun "da Pepi",
"da Mario" oder "Birreria Rudy"
heißen, in Wahrheit sind sie doch allesamt Tempel
eines Kultes, der wienerischer nicht sein könnte -
und in Wien dennoch fast vergangen ist. Der Kult um
die "Merenda de pirón " nämlich, was
sich wörtlich als Gabelfrühstück übersetzen
lässt und aus kleinen Portionen vorzugsweise
deftiger Speisen besteht, welche mit vernünftigen
Mengen Alkohols zwischen dem morgendlichen Caffč
und Kipfel und dem Mittagstisch eingenommen werden
wollen, um das Wohlbefinden zu steigern und den
Gaumen bei Laune zu halten.
Dazu
gehört etwa Schinken (prosciutto) von unfassbarer
Qualität, der zwischen Friaul, dem Karst und
der istrischen Halbinsel in einer
grenzüberschreitenden Konzentration und Vielfalt
heranreift, die weltweit mit Sicherheit einzigartig
ist.
Auch
die Cevapcici sind ein gastronomisches Erbe der
Monarchie, das in Triest (im Unterschied zu Wien)
mit Hingabe gepflegt wird - wenn auch hauptsächlich
in privatem Rahmen.
Aus
Gründen wie diesen ist ein Aufenthalt in Triest
für den leidgeprüften Austriaken stets auch so
etwas wie Heimat-Urlaub in einer Stadt, in der alles
so zu sein scheint, wie es in einer gerechten Welt
zu Hause auch wäre. Das gilt natürlich ganz
besonders für den freien Blick aufs Mittelmeer.
Die Sommerresidenz von Erzherzog
Ludwig Salvator.
Im
Spätherbst des Jahres 1876 erwarb
der österreichische Erzherzog
Ludwig Salvator in Zindis bei Muggia
(Triest) ein Landhaus mit den
dazugehörigen Ländereien, das bis
zum Jahre 1914, als er im Zuge der
kriegerischen Ereignisse auf Anraten
seines Cousins des Kaisers Franz
Joseph I. Zindis verlassen musste,
zu seinem ständigen Sommerwohnsitz
werden sollte.

Touristeninformation findet man in
der ganzen Stadt

Man kann
auch an irgendeinem Infopoint sich
anwenden
In
Triest lernte Ludwig Salvator auch
den Botaniker, Prähistoriker und
Direktor des Naturhistorischen
Museums Carlo Marchesetti kennen,
mit dem er bis zu seinem Tod im
Oktober 1915 freundschaftlich
verbunden war.
Der
feinsinnige, höchst vielseitige und
ganz der Wissenschaft und Forschung
lebende Mensch Ludwig Salvator
steht, der bisher leider nur allzu
oft seiner individuellen und für
einen Erzherzog ganz ungewöhnlichen
Lebensweise wegen zum
"Aussteiger" und
"Enfant terrible" des
österreichischen Kaiserhauses
abgestempelt wurde.
Lluis
Salvador war ein untypischer Adliger
seiner Zeit, unkriegerisch und
naturwissenschaftlichen Interessen
zugetan.
Er war der Ahnvater moderner
Aussteiger, Reisender, Seemann,
Wissenschaftler, Künstler, Quer-
und Vordenker, Visionär, Pazifist,
Traditionalist, Naturschützer,
Schriftsteller, Liebender und einer
der interessantesten und
unkonventionellsten Sprosse des
Hauses Habsburg: Erzherzog Ludwig
Salvator alias "Luigi".
SCHAETZE DER ARCHAELOGIE IN TRIEST
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Das Roemisches Theater in Triest

STADT
OHNE GRENZEN
Seit
2007 ist Triest eine Stadt ohne
Grenzen, die Zollaemter an der
Staatsgrenze sind heute leer ( Siehe
Bild) und mann kann ohne Kontrolle
ins Nachbarland fahren !! |
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