Ein Spaziergang durch die Stadt
beginnt in der Regel an der
imponierenden Einheitsplatz mit
dem neoklassizistischen Baustil
der Palazzi und der
beeindruckenden Aussicht, die
der Platz auf der einen Seite
auf das Meer bietet. Dieser ist
einer der größten Plätze am Meer
Europas. Die Palazzi des Platzes
sind ebenfalls von Interesse:
Der Regierungspalast, ehemals
Palazzo des österreichischen
Statthalters und heute Sitz der
Präfektur ist von einem großen,
durch Mosaiken, aus Murano-Glas
und weißem Stein, verzierten
Balkon; Der Palazzo Stratti mit
seinem historischen
Spiegel-Cafè; Das Rathaus von
Triest mit dem dominierenden
Glockenturm dominiert dem
gegenüberstehenden Brunnen
Fontana die Quattro Continenti;
Der strahlend weiße Palazzo del
Lloyd Triestino, heute
Regionalsitz.
AN DER TRIESTINER RIVIERA

Die
Triestiner Riviera ist ein
bezaubernder Platz an den
Vorbergen der südlichen Alpen,
der sanft durch das azurblaue
Wasser des Mitteleeres
geschaukelt wird.
Hier die felsige Küste und
friedvollen Hügel haben die
Kräfte der Natur umfaßt, um
Kieferwälder herzustellen,
freies Wasser, funkelnde Strände
und ein überfluß an der Wildnis.
Es ist ein einzigartiger Platz,
den immer die Besucher und
Siedlern von den anderen Teilen
der Welt begrüßt hat.
Das ist ein Platz, in dem
Einflüsse mischen und jeden Tag
eine einzigartige Erfahrung
bilden.
Der
Duft von Ginster, Myrthen, Holunder und
Wildkräutern vermischt sich mit einer
sanften Meeresbrise. Weiß schimmern
bizarre Steinformationen im
Sonnenlicht.Kein Wunder, dass die
Schönheit der karstigen Steilküste, die
man über die Küstenstraße von Triest
nach Sistiana erreicht, schon
Komponisten und Literaten begeistert und
inspiriert hat..


An der Riviera von
Triest überwiegt die Steilküste; kleine
Strände mit besonders jodhaltigem
Wasser, eingerahmt von Felsen, bieten
eine ursprüngliche Kulisse und viele
kleine Buchten mit Strand.
WETTERPROGNOSE
Über den
Buchten thronen die Felsen der
Steilküste. Im Wasser selbst befinden
sich einige kleine Felseninseln, die man
schwimmend erreichen und besteigen kann.
Dadurch ist das Wasser der Riviera von
Triest auch kristallklar..

|
EIN LITERARISCHER MYTHOS: DAS
MITTELEUROPÄISCHE TRIEST
Als Franz
Grillparzer 1819 hierherkam, zeigte er
sich beeindruckt, nicht nur vom "Meer in
seiner Herrlichkeit" und
den
"zahllosen Masten der Schiffe", sondern
auch durch das "Gewimmel von Menschen
aller Kleidung und
Sprache". Der
erste Eindruck von Venedig war danach
negativ, der Dichter empfand einen
"verdrießlichen
Kontrast" zum
"heitern Triest"..

Ricarda Huch
beklagte vor 1900 den ungeistigen
Lebensstil der Stadt fast noch mehr als
den Scirocco. Bis dann mit
einem Male
Apoll und Merkur sich verbünden: Scipio
Slapater, Giovanni Stuparich, Umberto
Saba treten auf und
vor allem
Italo Svevo, der Triests berühmtester
Dichter werden sollte, obwohl es doch
gerade das spröde Triestiner
Idiom war,
das Italo Svevos Wirkung, vor allem in
Italien, erschwert hat..
"Es ist eine
große Vermessenheit, Städte beschreiben
zu wollen", hat Joseph Roth gelegentlich
formuliert..

Man sieht
ihnen nur an,
was man weiß, aber wen sollten diese
Gehäuse der Kultur nicht faszinieren?
Sie sind zumeist älter als
Staaten,
gehen seltener in Krisen gänzlich
zugrunde. Ihr Daseinsrecht ist erprobt.
In Svevos Romanen ist Triest wie
selbstverständlich gegenwärtig.

Zwischen
dem Autor und der (Stadt-) Kultur, aus
der er hervorgegangen ist, hat dem
wechselseitiger Prozeß der An
Verwandlung stattgefunden. Irgendwann
aber wird eine solche Stadt nicht mehr
als
Realität
erfahren, sondern als em aus der
Literatur geborener Mythos: davon
spricht das letzte Kapitel des
bemerkenswerten Buches von Angelo Ara
und Claudio Magris.

|
Mit
Volldampf an die
k.u.k. Riviera
Bereits gegen
Ende des 19.
Jahrhunderts
reisten Adel und
wohlhabendes
Bürgertum an die
Österreichische
Riviera, um ihr
Feriendomizil in
den mondänen
Seebädern der
Donaumonarchie
aufzuschlagen.

In luxuriösen
Eisenbahncoupes
strömte das
noble
Reisepublikum
ans Meer und gab
sich in
idyllisch
gelegenen
Seebädern seinen
gesellschaftlichen
Vergnügungen
hin.
Mit dem
einsetzenden
Siegeszug der
Eisenbahn um die
Mitte des 19.
Jahrhunderts
erhielt das
Reisen eine neue
Qualität. Auf
dem Weg zur
Adria mussten
die schroffen
Gebirgszüge der
Alpen entweder
überwunden oder
weiträumig
umfahren werden.

Mit
der Eröffnung
der
Südbahnstrecke
von Wien nach
Triest am 12.
Juli 1857 stand
erstmals eine
durchgehende
Verbindung
zwischen den
Kronländern im
Norden und dem
wichtigsten
Hafen der
Monarchie mit
dem umliegenden
Küstenland zur
Verfügung.
|
|
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Wien nach Triest
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Mit
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Wien in der Engerthstrasse 244,
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International Busterminal (VIB),
direkt bei der U3 Erdberg
gelegen, mit Hellö vom
Wien
Hbf (Busbahnhof Wiedner Gürtel)
reist man so in knapp 6 1/2
Stunden von Wien bzw. in nur
rund 4 1/4 Stunden von Graz
direkt zum Busbahnhof am Hafen
von Triest. Auf der Strecke nach
Triest kommen moderne Fernbusse
der neuesten Generation zum
Einsatz, die mit Komfortsesseln,
Vier-Sterne-Sitzabstand,
Klimaanlage, WC und kostenlosem
WLAN in Österreich ausgestattet
sind. Die einfache Fahrt ist bei
Blaguss ab 39 Euro buchbar
(Graz-Triest ab 36 Euro) –
inklusive Sitzplatzgarantie und
Mitnahme von zwei Gepäckstücken.
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Laut der WTO World Tourism
Organisation es ist eine der 20
schönsten Straßen der Welt.Die
Küstenstraße von Sistiana nach
Triest zählt sicher zu den
landschaftlich schönsten Routen
der gesamten Mittelmeerküste.In
zahllosen Kurven und Kehren geht
es hoch über dem Meer durch
grüne Macchia.
Von Norden nach Süden die Buchten,
die von der Küstenstraße aus zugänglich
sind, sei es, weil sie an einer solchen
Urbanisation liegen, weil eine
Schotterpiste hinab angelegt wurde oder
weil es einen Fußweg gibt..In
den Buchten, die mit dem Auto angefahren
werden können, sind Parkplätze rar und
häufig gebührenpflichtig. Eine
Tankstelle existiert auf der gesamten,
12 Kilometer langen Strecke nicht.
Nachdem man Miramare verlassen
hat, führt die Strasse über
Grignano auf halber Höhe an der
Küste entlang kurvenreich
weiter. Dieser Teil der Riviera
ermöglicht einen weiten Blick
über den Golf; die ausgedehnte
Fläche des Meers verbindet
ideell die sich
gegenüberliegenden Küsten: auf
der einen Seite die Mündung des
Isonzo, auf der anderen die
Küsten Istriens.



Lässt man Monfalcone hinter sich, führt
die Küstenstraße nach Sistiana, dem
antiken Sextilianum. Dieser Ort stellt
die natürliche Wasserscheide zwischen
dem Hafengebiet mit seiner herrlichen
Bucht und dem Beginn des
Karsthinterlandes dar.
Hier, in Sistiana, beginnt der die
Felsklippen säumende Rilke Spazierweg
und führt bis zum Schloss Tybein
(Duino). Dieser Fußweg ist ein
eindruckvolles Beispiel für das
Zusammenstoßen zwischen der mediterranen
Lieblichkeit und der zauberhaften
Rauheit der Karsthochebene.
DIE RILKE PROMENADE
(Buslinie n. 51 oder per Boot)
Die Landschaft ist wirklich
einzigartig: der Karst trifft
auf das Meer – und der Blick
gleitet über den ganzen Golf von
Triest.. Für National Geographic
ist dies einer der schönsten
Wanderwege der ganzen Welt .

Il Sentiero
Rilke, der Rilke-Weg im
Golf von Triest, beginnt auf dem letzten
Felssporn des Karst über dem
Fischerstädtchenn Duino.
Auf der Terrasse vor den festungsartigen
Mauern der Residenz hat der
österreichische Schriftsteller bei
seinem Aufenthalt im Jahre 1912 am
liebsten geschrieben.
Vielleicht,
weil der Blick von der
Isonzo-Mündung über weiße
Segeldreiecke in der Bucht von
Triest bis hinüber zu den
Spitzen Istriens nicht nur
einfach wunderschön, sondern
auch symbolträchtig ist. Der von
Rilke gerne aufgegriffene
Kontrast zwischen technisierter
und lyrischer Welt spiegelt sich
wie nachträglich inszeniert in
der hiesigen Landschaft. In
einiger Entfernung die
großstädtisch-technische
neoklassizistische Skyline von
Triest mit ihrem ausufernden
Hafen. Andererseits die lyrische
Welt des Schlosses samt
idyllischem Gartenparadies mit
Terrassen, Palmen, Zypressen,
Bougainvilleae, römischen
Statuen und Springbrunnen.

Und noch viel
mehr gibt es auf dem Rilke-Weg. An der
senkrecht in die See stürzenden
Felsküste schlängelt sich, 80 Meter
hoch, zwischen Adria und azurblauem
Himmel der Sentiero vom Schloss bis
hinüber zum Yachthafen in der Bucht von
Sistiana. Wer nicht gezwungen ist, am
Wochenende den Dichterspuren durch die
mediterrane Flora zu folgen, kann unter
dichtgrünem Dach Weltentrückung und
poetische Empfindungen genießen. Die
Luft ist geschwängert vom Duft von
Lavendel und Rosmarin.

Inmitten bizarrer Steinfelder
im nackten Karstfels leuchten
lila Glockenblumen und an den
Wurzeln verschlungenen
Strauchwerks Veilchen. Im Herbst
kontrastiert das flammend rote
Laub der Macchia besonders
intensiv mit dem weißen
Kalkstein. Pilgerfalken kreisen,
Blaumerlen und
Sandkopfgrasmücken schwirren am
Himmel über den Karstklippen
wild zwischen Möwen und Dohlen.
Immer wieder tun sich im dichten
Grün des Weges "Fenster" auf,
die den Blick in stets neuer
Perspektive auf Fels, Golf und
Castello Duino freigeben.

So viel besinnliche Schönheit
für alle gibt es erst seit fünf
Jahren. Lange Zeit konnten nur
die von "Thurn u. Taxis" den Reiz
des Rilke-Wegs genießen. Wenn
auch nicht ohne Gefahr. Der Pfad
war unwegsam, an etlichen
Stellen musste regelrecht durch
die Klippen gekraxelt werden.
Inzwischen gestattet der
italienische Zweig derer von
Thurn und Taxis den Zugang und
hat gemeinsam mit der Provinz
Triest und der Kommune
Duino-Aurisina einen gut
begehbaren Weg durch die Felsen
angelegt. Trotzdem sind feste
Schuhe wegen der Passagen auf
zerklüftetem Kalkstein
anzuraten.

das Fürstliche
Schloss von Duino (Tybein)
Illustre Gäste weilten einst an
diesem Ort:
Rainer Maria Rilke, Franz Liszt, Richard
Strauß und Franz Ferdinand, Erzherzog
von Österreich. Den Touristen öffnet
jetzt das Schloss Duino seine
Pforten. "Vielleicht gibt es in ganz
Europa keinen Ort, der so sehr eine
Idee von der intellektuellen Atmosphäre
des späten 19. Jahrhunderts vermittelt
wie dieses Schloss.

In Duino (Tybein) entstand ein
poetischer Mythos, der bisher
nicht zu besichtigen war..
Beim Info-Häuschen (nach dem
Campingplatz Mare Pineta in Richtung
Triest) parken und den Rilkeweg nach
Duino gehen, der wunderschön und
romantisch ist und hoch über dem Meer
entlangführt. Der Weg endet in Duino und
man muß noch einige Schritte die Straße
hinunter zum Schloßtor gehen..

Rilke Promenade, Weiss Wanderweg,
Ressel Wanderweg, Fischern Pfad, Julius
Kugy Wanderweg, und
viel mehr.....immer erfreut eine
prachtvolle Aussicht das Auge: Wandern
mit Blick aufs Mittelmeer an der
Triester Riviera..

Mehr wissen >>> WANDERWEGE
von Triest und seiner Riviera

Triest Innenstadt
Historische Zeugnisse aus noch
älteren Epochen sind
beispielsweise der Richard-Bogen
(Arco di Riccardo), aus dem 1.
Jh. n. Chr. und das Römisches
Theater aus dem 2.
Jh. n. Chr., das heute für die
Theateraufführungen der
Sommersaison genutzt wird.
Sehr bekannt ist, auf dem Gretta
Hügel, der imposante Leuchtturm
Della Vittoria, ein Monument aus
Istria-Stein aus Orsera und
Karstgestein aus Gabria, der den
Gefallenen des ersten Weltkriegs
gewidmet ist. Ebenfalls
sehenswert ist das weiße Castello Miramare
das, mit seinem Park direkt am
Meer, einem Märchenschloss
gleicht. Weitere
Sehenswürdigkeiten Triests sind:
Der Canal
Grande, die
Verlängerung des Hafens im
Stadtzentrum, der vor der
Fassade der
neoklassizistischen Kirche
Sant'Antonio Nuovo endet; Die
Basilika San Silvestro, eine der
ältesten religiösen Bauten der
Stadt; Die Synagoge und der
wunderschöne serbisch-orthodoxe
Tempel der Santissima Trinità
und San Spiridone, Zeugnisse der
kulturellen und religiösen
Mischung der Stadt. Doch Triest
ist nicht nur für ihre
Monumente, Kirchen, Museen und
Palazzi sehenswert: Einen Besuch
Wert sind auch ihre bekannten
historischen Cafés, wie die in
Via San Nicolò, Symbole der
triestinischen Leidenschaft für
den Kaffe und seit jeher
Treffpunkte großer
Persönlichkeiten wie
Schriftesteller – darunter James
Joyce, Italo Svevo, Umberto Saba
– Staatsmänner und wichtiger
Geschäftsleute. Eine Stadt die
heute wie gestern sehr lebhaft
ist und Tag und Nacht besondere
Momente schenkt.

Mehr als nur ein Hauch des alten
Habsburg liegt heute noch über dem
Landstrich zwischen Grado und Triest.
Bis 1918 wehten über dem berühmten
Badeort auf der Laguneninsel wie über
der geschäftigen Hafenstadt an der
oberen Adria die Farben der
Donaumonarchie..

Nostalgisch verklärt
zwischen Sissi-Statuen und einem
Stadtbild, das auf Schritt und Tritt an
das Wien der Habsburger erinnert. Ob man
durch die Straßen der Stadt flaniert
oder nach einer Fahrt mit der
Standseilbahn die Umgebung erkundet,
überall fühlt man sich in die Zeit
zurückversetzt, als Triest noch der
Hafen der k.u.k. Monarchie war. Die
Atmosphäre ist geblieben, besonders in
den Kaffeehäusern und Gaststätten, wo
der Geist von Franz Josephs noch immer
präsent zu sein scheint..


Franz Joseph hatte Triest, das
Fenster zur Adria, zur Hafenstadt für
ganz Mitteleuropa erkoren. Entsprechend
wurde gebaut..

"Machen Sie es so wie in Wien", soll
der alte Herr den Stadtplanern und
Architekten gesagt haben, "nur ein
bisserl kleiner.

" Noch heute
künden die prächtigen Palazzi der
Assicurazioni Generali und der Lloyd
Triestino vom einstigen Reichtum der
Handelsstadt. Ein
farbenprächtiges, wohl etwas
übertriebenes Bild von Triest und seinen
Bewohnern gibt ein Bericht aus dem Jahr
1817: »Und welch buntes Gewühle von
Menschen aus allen Zonen! - welche
Vermischung aller Völker und Nationen
unter einander!
Amerikaner und
Teutsche, Britten und Neger, der
gelenkige Franzose und der indolente
Türke, Tuneser und polnische Juden, -
ohne Unterschied durch einander
gemischt, - wahrlich ein sonderbarer
Anblick. An der Nahtstelle zwischen
lateinischer deutscher und slawischer
Welt gelegen, von Maria Theresia im 18.
Jahrhundert von einem 5.000-Seelen-Nest
zu einer Handelsstadt entwickelt, die
Stadt war einst Schmelztiegel
verschiedenster Kulturen und Nationen..
DER TRIESTINER KARST
ein Weinbauland mit
Blick aufs Meer

Lassen
wir uns von der Faszination der
Landschaft des Carso gefangen
nehmen und begeben wir uns auf
die Hochebene, die auf die Adria
geht, ein Gebiet, das die
römischen Legionen 178 v. Chr.
auskundschafteten, sich hier
niederliessen und zahlreiche
Zeugnisse ihrer Zivilisation
hinterliessen. Unter den
strategischen Punkten war
Bagnoli am Eingang zum Tal
Rosandra, wo der Aquädukt gebaut
wurde, der das Wasser nach
„Tergeste ” brachte. Wir bleiben
in dieser Gegend und besuchen
das Tal Rosandra, das von der
Natur her sehr bedeutsam ist.

Das ganze Gebiet ist das
Ergebnis eines wichtigen
karstischen Phänomens, und der
Zersetzungsprozess des Kalks
führte zu diesem breiten Tal,
das von dem Bach Rosandra
durchflossen wird. Bäche,
Wasserfälle und steile Pfade
machen dieses Gebiet für das
Trekking ideal, wenn man bei der
Hütte Premuda startet. Man kann
bis nach a San Dorligo della
Valle am Hang des Monte Carso
vorstossen, um die Ruinen eine
der grössten prähistorischen
Siedlungen der Gegend zu
besichtigen. Dann kommen wir in
das Dorf San Giuseppe della
Chiusa, um die Kirche aus dem
17. Jahrhundert zu bewundern, in
der eine Reliquie des Heiligen
Kreuzes verwahrt wird.

Es ist ein Hochplateau von mehreren
Furchen durchgezogen. Die maximale Höhe
beträgt 672 m.u.M ( Kockussberg)
und die Vegetation ist reich an
Heilpflanzen mit scharfem Geruch. Die
Gerichte sind einfach und gesund .
Besonders geschätzt werden Karstsuppen
und Teigwaren ( Crespelle, Gnocchi,
Spinatstrudel, Pasticcio ),
Kartoffelnkipferl, das Geflügel ,
Wildgerichte, und Wurstwaren.

Buschenschänke mit Sicht
Der Buschenschank ist ein
Betrieb, an dem ein Landwirt seine
Erzeugnisse (Getränke und kalte
Speisen) ausschenken und
servieren darf.

Das Recht
der Weinhauer (österreichisch
für Winzer),
Eigenbauwein im eigenen Haus
ohne besondere Lizenz
auszuschenken, und entsprechend
für Most- und Bierhersteller,
geht in Österreich auf eine
Zirkularverordnung des Kaisers
Joseph II. von 1784 zurück.

Die Öffnungsperiode zeigt ein
Bauer an, indem er oberhalb des
Eingangs deutlich sichtbar das
Buschenschankzeichen in Form
eines Buschen (ein Büschel
Zweige oder Bund Reiser)
„aussteckt“ – daher der
Name Buschenschank (Frasca)

.In den ehemals österreichischen
Gebieten auf dem Triester
und Görzer Karst auch in
Slowenien heißt der
Buschenschank osmiza (slowenisch osmica,
abgeleitet von osem ‚acht‘, da
die Konzession ursprünglich auf
acht Tage beschränkt war)


PROSECCO !!
Es gibt ein Geheimnis hinter das
populärste und die meisten
imitiert Bläschen von Italien,
der Prosecco. Viele Leute
denken, dass dieser Wein im
Veneto geboren ist, denn die
Region der größte Produzent ist.
Aber, die Herkunft dieses
Namens, Das überschritten 400
Millionen von Flaschen in 2015,
gesucht werden muss, von einer ’
der anderen Seite: im schönen
Friaul-Julisch-Venetien und,
besonders, im Bereich der Karst,
rund um Triest. Prosecco ist ein
Vorort der Stadt Triest. Die
echte Prosecco-Rebe kann nur in
den Venetien angebaut werden.
Den ausdrucksvollsten Wein
ergibt sie in den Hügelzonen,
die den Alpen vorgelagert sind.

Weinbau mit Blick aufs Meer in
Prosecco bei Triest
Also von Vicenza bis nach
Triest. Der Wein von dort darf
sich Prosecco DOC nennen (DOC
ist die kontrollierte
Herkunftsbezeichnung in
Italien). Kommt er aus der
historischen Zone, steht auf dem
Etikett Prosecco Superiore DOCG
(garantierte und kontrollierte
Herkunfts bezeichnung) mit dem
Zusatz Conegliano und/oder
Valdobbiadene. So weiß der
Konsument genau, dass er einen
echten Prosecco vor sich hat.

Farben,
in einem Gebiet zu entdecken.
OLIVENÖL AUS DER TRIESTINER RIVIERA
Als
Souvenir aus dem Urlaub nimmt
man auch gerne die ein oder
andere Flasche Olivenöl mit, vor
allem wenn man am Mittelmeer
unterwegs war. Das es in Italien
neben der Toskana, Sizilien oder
Ligurien ganz im Nordosten eine
Region gibt, in der
hervorragendes Olivenöl
hergestellt wird, ist nur
wenigen bekannt. Bei Triest
liegt das Zentrum der
Olivenölproduktion der Region.
Eine große Auszeichnung war für
die Olivenölerzeuger der
Gemeinde San Dorligo dass sie im
Jahr 2001 in den nationalen
Verband „Citta` dell’olio” -
„Ölstadt“ - aufgenommen wurde.
Außerdem wurde ein ganz
spezielles Ereignis gefeiert:
Das Olivenöl „Tergeste“ wurde
von der EU als kontrollierte
Ursprungsbezeichnung
eingetragen. Die Bezeichnung
„DOP Tergeste“ darf nur von
Olivenöl geführt werden, das
mindestens 20 Prozent Bianchera
enthält und nach strengen
Richtlinien erzeugt wird.

Die unverkennbar besonderen
Eigenschaften der kaltgepressten
Olivenöle aus der Provinz Triest haben
eine Gruppe von Erzeugern dazu angeregt
sich zum Ziel zu setzen, die Qualität
der Öle zur Geltung zu bringen und zu
wahren. Im Jahre 1999 ist offiziell derr “Ausschuss
zur Förderung der Aufwertung des
kaltgepressten Olivenöls aus Triest”” (Comitato
Promotore della Valorizzazione dell'Olio
di Oliva Extravergine di Trieste)
gegründet worden. 2005 erhielt Triest
die offizielle DOP "Tergeste" von der
EU.
Triestiner Kulinarium
Triest ist
vom Duft nach Zimt, Vanille und
Schokolade durchdrungen, und
legt Wert darauf, eine Art
olfaktorisches kollektives
Gedächtnis am Leben zu erhalten,
so als könnte man sich nur
aufgrund dieser Gerüche und
Geschmäcker wirklich als
Triestiner fühlen. In den
Rezepten dieser friaulischen
Koiné, ein Ergebnis von neuen
Zubereitungsformen aus den
unterschiedlichen Traditionen,
lassen sich zumindest drei
verschiedene Schichten
unterscheiden: Die erste ist ein
Erbe der volkstümlichen Küche
des Karsts und der angrenzenden
istrischen Gegenden.
Die zweite
beinhaltet die feine,
bürgerliche Küche, die von den
Familien der Beamten und
Militärs des Habsburgerreiches
eingeführt wurde, aber auch von
bedeutenden Kaufleuten aus
Dalmatien, Griechenland und der
Türkei. Die dritte Schicht ist
schließlich das Erbe einer
äußerst anspruchsvollen
internationalen Küche, die auf
den Schiffen des
österreichischen Lloyd gepflegt
wurde..

Mehr als 1100
Restaurants in
Österreich servieren
Illy-Kaffee.
Jährlich verschifft
Illy 16.000 Tonnen
Kaffee nach Triest,
wo die Bohnen
verarbeitet und dann
in die Welt
verschickt werden.
Zwei Drittel der
Bohnen kommen aus
Brasilien. Laut
Firmenangaben wird
Illy-Kaffee derzeit
in rund 100.000
Restaurants rund um
den Globus
ausgeschenkt.

Triest ist auch eine
bedeutende
Kaffeestadt. Nicht
nur die berühmten
Caffès aus dem
letzten und
vorletzten
Jahrhundert tragen
zu diesem Ruf bei,
sondern
auch illycaffè mit
seinen großen
Röstanlagen im
Industrieviertel der
Stadt. Eine
weltbekannte Marke
und ein Inbegriff
des guten
Kaffeegeschmacks.
illycaffè wurde 1933
vom
ungarisch-stämmigen
Kaffeehändler
Fancesco Illy
gegründet und
spezialisierte sich
auf die Herstellung
und den weltweiten
Vertrieb qualitativ
hochwertigen
Espresso-Kaffees.
Jeden Tag werden
weltweit sechs
Millionen
Tassen illycaffègetrunken.
Ein kurzes, aber
intensives Erlebnis,
das die Sinne
streichelt, den
Geist anregt und den
Verstand öffnet.
Kaffee mag als ein
einfaches Getränk
erscheinen, ist
jedoch etwas viel
Komplexeres. Im
Kaffee finden sich
über 1500 chemische
Stoffe (rund 850
flüchtige und 700
lösliche
Substanzen), bei
seiner Zubereitung
wirken 13
chemisch-physikalische
Variablen ein. Doch
wie entsteht dieses
wunderbare Getränk?
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Deutsches Honorarkonsulat,
Triestt
0039 040 36 90 711
Schweizer Konsulat Triestt
0039 040 760 04 000
Österreich Generalkonsulatt
0039 040 63 16 888
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TRIEST
in der Geschichte

Die Ursprünge der Stadt Triest reichen auf
die Vorgeschichte zurück. Dank Karl VI.
von Habsburg (1717) wurde Triest zum bedeutendsten
Hafen des Reichs und zum Freihafen. Dadurch
kam eine Vielzahl von Menschen aus den verschiedensten
Ländern in diese Stadt, gemeinsam mit ihrem
Kulturgut..
Auf Grund der von Maria Theresia
und Joseph II. getroffenen
Vorkehrungen zu Gunsten der
Glaubensfreiheit, ging jene multireligiöse
Gemeinde hervor, die heute unterschiedliche
Glaubensrichtungen aufweist: Katholisch,
orthodox, evangelisch und jüdisch (mit einer
eigenen Synagoge)..

Kein Wunder, dass die Schönheit
der karstigen Steilküste, die
man über die Küstenstraße von
Triest nach Sistiana erreicht,
schon Komponisten und Literaten
begeistert und inspiriert hat.

DER PARK VON MIRAMAR
In Golf von Grignano liegt der
Park von Castello di Miramare.
Bis 1851 war dieses Gebiet
Ödland. Dann veränderte der
junge und romantische Erzherzog
Maximilian von Habsburg diese
Gegend, indem er dort sein
eklektisches weißes Schloss, mit
dem wunderschönen Park,
errichten ließ. Vermutlich war
es der junge und von der Botanik
begeisterte Erzherzog, der die
Gartengestaltung der
Hügellandschaft übernahm,
unterstützt durch seinen treuen
Gärtner Jellinek.. Zum Golf
hin zentral gelegen liegt in der
Ferne Triest, auf drei Seiten
von der charakteristischen
Karsthochebene umgeben. Der
Blick folgt natürlich der Küste,
und da, plötzlich, heben sich
vom Meer die von Carducci
besungenen «weißen Türme» ab,
die weißen Mauern des Schlosses
von Miramar. Auf dieser
Landspitze, wo die Natur - von
Menschenhand geformt - ihre
Schönheit ganz besonders in den
Vordergrund rückt, erscheint das
Schloss fast unwirklich und
verzaubert. Dieses fürstliche
Schloss wurde auf Wunsch von
Maximilian von Habsburg erbaut,
dem jüngeren Bruder des
österreichischen Kaisers Franz
Joseph..

World's Guinness Record -
The World’s Largest Tourist Cave
DIE GROTTA GIGANTE -
RIESENGROTTE
Eine Reise ins Innere der Erde
.jpg)
RIESENGROTTE, die
Schauhöhle mit dem größten
unterirdischen Hohlraum der
Welt, bereits im Jahre 1908 dem
Publikum zugänglich gemacht
wurde. Dank des leicht
begehbaren Betonwegs und der
beeindruckenden Beleuchtung
können die Besucher in etwa 60
Minuten einen angenehmen
Höhlenbesuch vornehmen.

Reich an Tropfsteinen, der
höchste davon misst 12 m,
vermittelt die Höhle dem
Touristen einen unvergesslichen
Einblick in die wunderbare
unterirdische Welt der Grotten.
Neben dem Höhleneingang befindet
sich das Speleologiemuseum, in
dem neben zahlreichen
höhlenkundlichen, geologischen
und paläontologischen Exponaten
auch einige wertvolle
archäologische Funde aus der
Umgebung und eine Sammlung an
Plakaten der Grotte ausgestellt
sind. Die Besichtigungen werden
zu praktischen Besuchszeiten und
von geschulten Höhlenführern
durchgeführt. Eintritt 7 €
11 km von Triest entfernt
befindet sich auf dem Triester
Karst die Grotta Gigante, die
Schauhöhle mit dem größten
unterirdischen Hohlraum der
Welt, die bereits im Jahre 1908
dem Publikum zugänglich gemacht
wurde.


LESETIPPS
Theodor
Däubler wurde als Sohn einer
schlesischen Mutter und eines
aus Schwaben stammenden Vaters
in Triest, dem wichtigsten Hafen
Österreich-Ungarns, geboren,
wo er zweisprachig, deutsch-italienisch
erzogen wurde. Seine Jugend
verbrachte er in Triest. Der
Großvater mütterlicherseits,
Theodor Brehmer , war Generalinspekteur
der Triestiner Assicurazioni
Generali
Theodor
Däublers Hauptwerk ist der riesige,
episch-lyrische Zyklus "Das
Nordlicht", über 30 000 Verse,
die die Formelemente und Themen
seiner Poesie enthalten: Verdichtung
verschiedener Mythen, Liebe
zu Rhythmus und Versform, Symbolik,
Bilderreichtum, hymnische Sprache. Diese kosmische Phantasie entfaltet
Däublers Privatmythos des zur
Lebensquelle verklärten Sonnenlichts,
ist Dichtung über das künstlerische
Schaffen, Menschheitsgeschichte
als Läuterung hin zum Geist..
Auf
sonniger See
Ein Segel wird zur Meereswanderblüte,, Mit Plätscherblättern silbert es dahin,, Dir kommen Lotosblumen in den Sinn,, Doch plötzlich untertulpt sich eine Tüte..
Dir wird, als ob das Meer sich blau beglühte,, Die Silbertaster werden blaß wie Zinn,, Ein Wind bringt dieser Pflanzlichkeit Gewinn.. O welches Blühen, welche Mittagsgüte!!
So wandern Wunderblumen rotverschlossenn Und golden bloß wie Knospen aus der Flut,, Nur eine Lilie ist verzückt entsprossen..
Ihr Segeln sonnt sich in der Silberhutt Gespiegelter und flackerschwanker Kelche,, Ein bleiches Suchen wellt sich: Welche??
Theodor Däubler . 1876 - 1934
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Wie von Zauberkraft gezogen....
Die panoramische
Standseilbahn


Diese Zahnradbahn feierte am
10. September 2002 ihr 100jähriges
Bestehen. Die historisch und
technisch außergewöhnliche Trambahn
spiegelt auch ein Jahrhundert
Triester Stadt- und mitteleuropäischer
Geschichte.

Nicht die schnellste,
sicher aber romantischste Art
den Triester Karst von der Stadt
Triest aus zu erreichen, war
eine Fahrt mit der alten Bergbahn
mit grandiosem Blick auf den
gesamten Golf von Triest.....Von
morgens sieben Uhr bis abends
20 Uhr verkehrte sie regelmässig
alle 20 Minuten, es gab 40 Kurse
täglich in jeder Richtung, und
für die Fahrt genügte ein gewöhnliches
Busticket..
|

Das Schloss
Skt. Serff
10 km.
Südlich von Triest steht
am Ende des
Rosandratales
beim Ort Socerb
in Slowenien die
wieder
aufgebaute Burg,
die italienisch
als Castello
di San Servolo -
slowenisch Grad
Socerb,
deutsch Schloss
Serff -
bezeichnet wird.
Dort gibt es die
altbekannte
Kulthöhle Grotta
di San Servolo -
slowenisch Socerbska
Sveta Jama - in
der Servulus
gelebt haben
soll. In dieser
Höhle wurde eine
Kirche
eingerichtet mit
einem in den
Tropfstein
gehauenen
Weihwasserbecken
- heute die
einzige
unterirdische
Kirche im
Karstgebiete.
Auf
einem 300 m
hohem, steilen
Karsthügel, auf
einer alten
illyrischen
Befestigungsanlage
aus dem 13.
Jahrhundert,
entstand im 15.
Jahrhundert die
trotzige Burg
als Aussenposten
der Venezianer.
Während die
Ostseite der
Burg mit einer
hohen Mauer
geschützt ist,
öffnet sich der
Burghof auf der
Westseite über
einem
unbezwingbar
steilem Kliff –
und eröffnet
Ihnen damit
einen
fantastischen
Blick über die
Adria und die
gesamte Bucht
von Triest, an
klaren Tagen
kann man sogar
Venedig auf der
gegenüberliegenden
Adriaküste
erkennen.



Der
schroffe Felsen,
auf dem die Burg
(Grad) Socerb thront,
ist ein Ort mit
Jahrtausend
alter
Geschichte, die
mit der
phantastischen
Aussicht über
den Golf von
Triest sehr wohl
zu tun hat. Die
strategisch
günstige Lage
war Schauplatz
mehrerer
kriegerischer
Auseinandersetzungen.
Komplettiert
wird die
wechselvolle
Geschichte durch
die Legende des
Heiligen
Servulus,
slowenisch
Socerb, der sich
hier im dritten
Jahrhundert in
eine Höhle
zurückzog und
einsiedelte,
bevor er in
Triest den
Häschern des
Kaisers zum
Opfer fiel.
|
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Aktuelle Webcam und
Lufttemperatur

DAS KLIMA von
TRIEST
Aufgrund neuerer
Beobachtungen und
meteorologischer
Aufzeichnungen der
letzten Jahre, beträgt
die mittlere
Jahrestemperatur in
Triest 15,6 C° , die
Niederschläge 940 mm und
die relative
Luftfeuchtigkeit 64%.
Etwas südlicher von
Trieste wird die
Halbinsel Istrien von
dem 45. Breitengrad
geschnitten, sodass
Triest auf dem halben
Weg zwischen dem Äquator
und dem Nordpol liegt -
auf der idealsten Stelle
der Nordhemisphäre im
geographischen und
temperaturbezogenen
Sinne. Diese Lage
ermöglicht eine
jährliche
Durchschnittstemperatur
von 15,6 Grad Celsius,
bzw. von 24 Grad Celsius
im Sommer, 16° im
Herbst, 8° im Winter und
15° im Frühling.
mittlere
Monatstemperatur im Lauf
der letzten 30 Jahren
|
25,0
|
24,9
|
21,0
|
17,0
|
12,5
|
08,3
|
|
06,9
|
07,3
|
10,2
|
14,0
|
19,0
|
22,7
|
Dieses Klima hat drei
typische Winde und zwar
Scirocco, Bora und
Maestrale. Im Sommer ist
der Maestrale am meisten
vertreten, eine leichte
Brise, die vom Meer
Richtung Land weht, und
warme Sommernächte
abkühlt, im Herbst der
Scirocco und im Winter
Bora und Scirocco.
In Triest scheint die
Sonne im Durchschnitt
während 300 sonniger
oder teilweise sonniger
Tagen, mit insgesamt
2500 Sonnenstunden in
einem Jahr..
Mittlere Windstärke 7,0
km/h - Windstill 42 %
(200 Tagen pro Jahr)..
Das Meer ist die größte
Wohltat am Golf von
Triest. Die
Durchschnittstemperatur
beträgt im Winter von 8
bis 10 Grad und im
Sommer um 25 Grad
Celsius. Das Salzgehalt
des Wassers beträgt 38
Promille. Ein hohes
Gehalt an Salz, Natrium,
Chlor, sowie an Sulfaten
und Magnesium sind die
Grundlage für ein
gesundes Bad, das der
menschliche Körper und
die Haut so nötig
braucht.
SPARTIPP DER
WOCHE
1 Doppelzimmer Für 2
Personen für 1 Nacht
39,- €
Schlicht
und modern angelegt, ist
dieses Hotel dank seiner
günstigen Lage die
ideale Lösung sowohl für
Geschäftsreisende als
auch für alle, die die
Stadt in aller Ruhe
besuchen wollen.
Wenige
Meter vom Hauptbahnhof
entfernt, in nur zehn
Minuten Fußweg erreichen
Sie den Hafen und die
Altstadt.
- See more at:
http://www.hotel-bb.com/de/hotels/trieste.htm
Einkaufsparadies
in der Metropole Triest
In der „Borgo
Teresiano”, dem nach der
Kaiserin Maria Theresia
benannten,
schachbrettartig
angelegten,
neo-klassizistisch
Zentrum von Triest gibt
es ca. 4500 Shops, 6
große Kaufhäuser und 2
riesige Einkaufszentren
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Shopping-Paradies! In
der Altstadt zwischen
der Piazza Unita`
d'Italia und dem Hügel
von San Giusto gelegen,
finden Sie unzählige
Second-Hand Buchläden
und Antikhändler und das
ganze Jahr über finden
auf den vielen Plätzen
Märkte und Flohmärkte
statt.
|

Kaiserliches Schloß
Miramar

Auf dieser Landspitze,
wo die Natur - von
Menschenhand geformt -
ihre Schönheit ganz
besonders in den
Vordergrund rückt,
erscheint das Schloss
fast unwirklich und
verzaubert. Dieses
fürstliche Schloss wurde
auf Wunsch von
Maximilian von Habsburg
erbaut, dem jüngeren
Bruder des
österreichischen Kaisers
Franz Joseph.Maximilian
war romantisch veranlagt
und mit einem großen
Wissensdurst behaftet..
Er liebte das Meer und
reiste viel; dennoch
wünschte er sich auch
eine Residenz, in der er
halt machen konnte und
sich der Familie und
seinen Lieblingsstudien
widmen konnte. Als
18jähriger Offizier der
österreichischen Marine
kam er 1850 nach Triest,
wo er Villa Lazarovich
auf dem Hügel von San
Vito rnietete. Vier
Jahre später wurde er
zum Kontradrniral und
Befehlshaber der
österreichischen Flotte
ernannt..

An einem Spätnachmittag
des Jahres 1855 soll
sich das zugetragen
haben, was ihn zur
Realisierung seines
Traumes veranlasste. Er
soll gesagt haben, das
letzte, was er wolle,
sei Kaiser sein; alles
was er vom Leben
erwarte, sei ein Schloss
mit einem großen Garten
an einem Strand. Er soll
an Bord des kleinen
Seglers «Madonna Della
Salute» gewesen sein,
als er vor dem Golf von
Sistiana von einer
Sturmflut überrascht
wurde und in der Bucht
von Grignano Zuflucht
suchte. An Tag danach,
als Sturm und Gefahr
vorüber waren, wurde er
sich der
außerordentlichen wilden
Schönheit der Landspitze
bewusst. Angetan davon,
beschloss er, dass dort,
wo Meer und Erde sich
begegneten, das so oft
erträumte Schloss stehen
sollte. Nach dem Erwerb
des Landes beauftragte
er den Architekten Carl
Junker mit dem Entwurf..

Dieser
inspirierte sich dabei
an
deutsch-österreichischen
oder englischen
Schlössern im
Neurenaissancestil. Der
Vertrag zwischen Graf
Von Hadig, dem Vertreter
Maximilians, und den
Unternehmern Gossleth
und Hauser zum Bau des
Schlosses stammt aus den
Jahre 1856. Das Abkommen
sah vor, dass die
Bauarbeiten bis 1858
abgeschlossen sein und
die Ausgaben 280.000
Gulden betragen sollten.
Allerdings übertrafen
die Bauzeit und die
Ausgaben die Erwärtungen
beträchtlich, wegen der
großen Schwierigkeiten
in der Vorbereitung des
unebenen und felsigen
Geländes, und auch weil
der weiße Stein, aus dem
das Schloss hergestellt
werden sollte, aus den
weit entfernt in Orsera
in Istrien gelegenen
Steinbrüchen fuhrenweise
hergeholt werden musste..

Am 27. Juli 1857
heiratete Maximilian die
Prinzessin Charlotte von
Sachsen, die schöne
siebzehnjährige Tochter
des belgischen Königs
Leopold 1. und dessen
Gemahlin Marie Louise
von Orleans. Einige
Monate zuvor war der
Erzherzog bereits als
Amtsnachfolger von
Feldmarschall Radetzky
zum General- Gouverneur
des
Lombards-Venezianischen
Königreichs ernannt
worden. Nach der
Hochzeit reiste er
alsbald mit der Gemahlin
nach Mailand. u mildern.
Aufgrund der
Meinungsverschiedenheit
Vergeblich versuchte er
hier, die repressiven
Methoden der Habsburger
z zwischen ihm und
seinem Bruder wurde er
von diesem 1859 bei
Kriegsausbruch seines
Amtes enthoben. Das
Ehepaar kehrte alsbald
nach Triest zurück..

Nach dem Prunk der
Mailänder Palais
allerdings erschien ihm
die Wohnung auf den
Hügel von San Vito nicht
mehr angebracht, und so
ließ Maximilian im Park
von Miramar das
sogenannte
«Schlösschen»,
errichten. Hie wohnte
das Paar bis zum
Weihnachtsfest im Jahre
1860, als es ins
eigentliche Schloss
umzog, das zwar erst ein
Geschoss umfasste,
dennoch aber zur
offiziellen Residenz des
Erzherzogs wurde. Die
Ausstattung der
lnnenräume der neuen
Residenz - die
Maximilian ständig mit
großem Interesse
verfolgte - wurde Franz
und Julius Hofmann,
anvertraut.
Eindrucksvoll,
abwechslungsreich, üppig
und reich wurden sie
gestaltet, besonders
durch die Verkleidungen
aus nachgeahmten Holz
(die Verwendung von
Holznachahnungen ist
typisch für jene Zeit),
Schnitzereien und
Intarsien, Seidentapeten
mit dem Wappen des
Schlosses, das der
Erzherzog selbst
entworfen hatte: eine
exotische Ananas
zwischen zwei Ankern.
Reiche Sammlungen von
Gegenständen aus aller
Herren Länder wechseln
sich ab mit Gemälden,
die wie in einem
Familienalbum die
wichtigsten Episoden des
jungen Paars darlegen.
Jeder Raum scheint in
einem eigenen Stil
gehalten zu sein, so wie
es im 19. Jahrhundert
eben üblich war..

Im «Blauen Salon»
zum Beispiel stehen
Originalmöbel im
holländischen Rokoko;
die «Schlosskapelle»
mutet gotisch an; der
«Japanische und
Chinesische Salon»
beschwört das Wesen weit
entfernter Kulturen
herauf. Das Meer war für
Maximilian jedoch seit
jeher besonders wichtig,
und so sind im Schloss
auch oft
Einrichtungsgegenstände
zu finden, die die
Themen des Meers und der
Seefahrt aufgreifen.
Sein Schlafgemach
wünschte sich der
Erzherzog ausgestattet
wie die Kabine an Bord
eines Schiffes, und sein
Arbeitszimmer, der
«Novara-Saal», sollte
der Offiziersmesse der
gleichnamigen Fregatte
nachempfunden werden,
auf der e als junger
Seemann Dienst getan
hatte. Auch andere Säle
beziehen sich auf das
Meer: so z.B. der
«Windrosensaal» und der
«Möwensaal».
Beeindruckend ist die
Bibliothek, in der
Erzherzog viel Zeit
verbrachte, um die
Memoiren seiner Reisen
zu Papier zu bringen, um
zu lesen oder auch um
seinen Steckenpferden
Botanik und Archäologie
nachzugehen..Charlotte war eine 1
Liebhaberin von Musik
und Literatur, und die
vielen von ihr selbst
angefertigten Gemälde in
diesem Schloss zeugen
direkt von ihrem
Interesse für die
Malerei. Mit dem Schloss
wuchs auch der Park, dem
Maximilian große
Aufmerksamkeit widmete:
er entwarf den ersten
Plan dafür persönlich.
Die Arbeiten zur
Vorbereitung des
felsigen Untergrundes
zogen sich lange hin.
Nachdem die felsigen
Flächen eingeebnet
worden waren, mussten
sie mit viel Erde
bedeckt werden, die
eigens dafür aus der
Steiermark und aus
Kärnten herangeschafft
wurde. Der
zweiundzwanzig Hektar
große und mit vielen
Baumarten aus aller Erde
gepflanzte Park wurde
unter der Leitung der
Hofgärtner Laube und
Jelinek nach klassischen
und romantischen
Gesichtspunkten
angelegt, wie es für die
zeitgenössischen
deutschen und englischen
Gärten. typisch war. So
entstanden u.a. der
Schwanensee und die
feuchten Grotten, wo
Venushaar und Farn
wachsen, das ganze
geschmückt durch
griechische und römische
Statuen. Mit Rosen
bepflanzte Freitreppen
leiten den Blick hin zur
Anlegestelle, wo eine
geheimnisvolle Sphinx
die Hafeneinfahrt
bewacht. Während die
Arbeiten am Schloss
fortgeführt wurden,
unternahmen Charlotte
und Maximilian an Bord
der « Fantasie»
Kreuzfahrten entlang der
dalmatinischen Küste;
längere Zeit weilten sie
auch auf der Insel
Lacroma bei Ragusa in
Dalmatien (nach 1918
kroatisiert in
Dubrovnik). Mit der
Fregatte «Elisabetta»
fuhren sie nach Madeira
und Brasilien. In dieser
sorglosen, glücklichen
Zeit unternahm der
ehrgeizige Maximilian
auf der Suche nach
Aufgaben von hohem
Ansehen zahlreiche
diplomatische Reisen,
wozu er auch von seiner
Gemahlin angehalten
wurde..
 Der heißerwünschte Tag
kam dann auch, als ihm
am 3. Oktober 1863 die
Krone Mexikos anvertraut
wurde, für die er auf
die österreichische
Thronfolge verzichten
musste. Maximilian nahm
die mexikanische
Kaiserkrone an - und
damit Unbewussterweise
auch das traurige
Schicksal, das ihn
erwartete. Am 14 April
1864 stach er mit seiner
Gemahlin Charlotte an
Bord der Fregatte
«Novara» von Miramar aus
in See. Eine Abreise
voller Zweifel,
Unsicherheit, von der
ihm viele abrieten. Doch
das junge Paar war
ehrgeizig und voll der
Hoffnung und Ideale..

Am 28. Mai 1864 kam es
in Mexiko an. Hier
musste Maximilian mit
einer komplexen und
vielschichtigen Realität
abrechnen: indem er den
von den Republikanern
gewollten Agrarpakt
ratifizierte, um die
ärmeren Bauern zu
schützen, richtete er
die Landbesitzer gegen
sich. Benito Juarez,
Anführer der Bewegung,
appellierte an die
nationalen Gefühle und
wendete sich gegen den
ausländischen Monarchen..

Die Vereinigten Staaten,
die gegen die
Einmischung der Europäer
waren, standen den
Aufständischen beiseite.
Trotz alledem vergisst
Maximilian sein
Lieblingsschloss nicht.
Er findet die Kraft,
über einen regen
Briefwechsel die
Arbeiten an dem Schloss
und dem Park von Miramar
zu verfolgen. Als
allerletzten Versuch,
die sich zusehends
verschlechternde
Situation in den Griff
zu bekommen, schickte er
Charlotte nach Europa,
um Hilfe und den
Umständen entsprechende
Unterstützung zu suchen,
die ihm allerdings
verweigert wurden. Diese
Abreise trennte die
beiden für immer. Der
Kaiser wurde von den
Ereignisse überrollt; er
weigerte sich zu
fliehen; in Querataro
fiel er in die Gewalt
der Aufständischen, die
ihn zum Tod verurteilten
und am lg. Juni 1867
erschossen. Die
verhängnisvolle
«Novara», von der der
Dichter Carducci in
einer Ode sang, brachte
den Leichnam des Kaisers
ganze drei Jahre nach
seiner Abreise von
Miramar zurück nach
Triest. Beigesetzt wurde
er in der Grablage der
Habsburger in der
Kapuzinergruft in Wien.
Charlottes geistiger
Zustand verschlechterte
sich indes langsam aber
unaufhaltsam. Sie starb
1927 auf Schloss
Bouchoute in Belgien.
Schloss Miramar wurde
1870 fertiggestellt,
vier Jahre nach
Maximilians Tode..

Diese nie bewohnte
Residenz erscheint heute
angesichts der
dargelegten Tatsachen
voller schwermütiger
Faszination: alles, war
darin aufbewahrt ist,
erinnert an eine
plötzlich vorzeitig
unterbrochene
Liebesgeschichte und
beschwört Dinge herauf,
die alle hätten erlebt
werden können, nicht
aber erlebt worden sind.
Miramar erinnert an ein
glückliches Paar, das
das Schicksa1 abrupt
auseinandergerissen hat.
Faszination und
Schwermut haben um das
Schloss herum
Geschichten und Legenden
entstehen lassen. So zum
Beispiel heißt es, dass
der Besitz des Schlosses
einen vorzeitigen Tod in
fremden Ländern zur
Folge haben würde..

Während ihrer Zeit in
Triest bewohnt Sisi das
Schloss Miramare vor den
Toren der Stadt – ein
Traumschloss auf Klippen
am Meer. Errichtet wurde
es von Kaiser Franz
Josephs Bruder
Maximilian, der ab 1864
als Kaiser in Mexiko
regiert. 1867 wird er
dort hingerichtet. Man
entdeckt im Schloss
verschiedene Hinweise
auf mehrere Aufenthalte
Franz Josephs und
Elisabeths..

Triest ist für Kaiserin
Sisi das "Sprungbrett"
in den Süden. Hier liegt
der Startpunkt vieler
ihrer Seereisen. Die
österreichische
Monarchin hält sich
zwischen 1869 und 1896
vor oder nach Reisen
über das Mittelmeer
insgesamt 14–mal hier
auf. Von Triest aus
fährt Elisabeth auch
nach Griechenland. Auf
der Insel Korfu lässt
sich die Kaiserin um
1890 einen weißen
Marmorpalast – das
Achilleion – errichten,
zu dem es sie immer
wieder hinzieht..

Seit 1955 dient
der Schlosskomplex als
ein der Öffentlichkeit
zugängliches Museum. Es
ist unverändert
geblieben und vermittelt
so Einblick in eine
zeitgenössische
fürstliche Residenz..

Der weitläufige Park, in
dem auch exotische
Pflanzen zu finden sind,
war ursprünglich als Ort
der Meditation geplant
und ist in Terrassen
angelegt. Stufen führen
hinunter zum Meer.

Als
Gartenhaus dient ein
Castelletto, in dem in
späteren Jahren
Maximilians Frau
Charlotte wegen ihrer
geistigen Verwirrung
eingesperrt wurde. Die
Gegend ist bereits seit
dem 14. Jahrhundert
unter Habsburger
Herrschaft. Kommt man
vom Schloss her nach
Triest, einer
malerischen Hafenstadt,
sieht man vor dem
Hauptbahnhof auf das
Elisabeth-Denkmal..

Die Austern, auch von
Sisi hoch geschätzt,
werden wie zu Zeiten der
Habsburger, heute jedoch
mit Unterstützung der
EU, im Golf von Triest
gezüchtet..
FREIHAFEN
TRIESTT
Als 1719 Kaiser Karl VI Triest zum
Zollfreien Hafen ernannte, begann
eine Wende für die Stadt. Von dem
Moment an begann die Blütezeit dieser
Handelsstadt, die nun ein noch ernsthafterer
Mitstreiter Venedigs wurde. Die
Stadt bekam das Patent für die Gründung
einer „Orientalischen Handelskompanie“.

Damit begann der große wirtschaftliche
Aufschwung. Die Stadt verdiente
Geld und bekam Kredite in Wien.
Kauf- und Seeleute aus dem ganzen
Mittelmeerraum benutzen Triest als
Drehscheibe ihrer Wirtschaft..
|
Zwischen grünen Hügeln,
weiße Klippen und ein
frei-blaues Meer, Triest
ist eine der schönsten
Städte an der Adria, das
seit immer für seine
reiche Geschichte,
kulturelles Erbe und
bestimmter
mittler-Europäischer
Charme bekannt ist, die
über den Jahrhunderten
vermischt haben, um eine
Atmosphäre zu
verursachen, die einfach
einzigartig ist. Kultur,
Atmosphäre, und ein
bestimmter
mittler-Europäischer
Charme bilden diese
Stadt heute ein unicum
von seiner Art. Erklärte
freien Hafen im 1700,
als unentbehrlicher
Anschluß auf dem Meer
für das Habsburger
Reich, es wurde bald der
Bestimmungsort der
Kaufleute, Unternehmer
und Abenteurer von der
Welt, und fing an, die
Eigenschaften einer
zutreffenden Weltstadt
zu erwerben.


In Triest sollte man am späten Nachmittag
ankommen, wenn man bei der Einfahrt
auf der Strada Costiera die Sonne
im Rücken hat und die Stadt unter
Bühnenbeleuchtung aufglänzt. Kurz
bevor der glutrote Lichtball im
Kitschblau der Adria versinkt, strahlt
er die Piazza Unitŕ auf ihrer ganzen
Breite an. Die Vergoldungen an der
ohnehin prächtigen Fassade des Palazzo
del Goberno blenden das Auge. Dann
zeichnet die blaue Stunde den Himmel
ultramarin.
.JPG)
Die Flaneure zerstreuen sich und
entschwinden in Osterien, Trattorien
und Restaurants. Die Küche ist ein
habsburgisch-mediterranes Durcheinander.
Aus den „Buffets“ riecht es nach
gekochtem Schweinefleisch und Sauerkraut.
Aus den Konditoreien durftet es
nach Strudel, Palatschinken und
süßen Verführungen wie Presnitz,
Pinza und Putizza..
Dann wieder treibt der Wind das
Aroma von Tomaten und Thymian, von
Fisch und Meeresfrüchten vor sich
her. Die Miesmuscheln kommen von
Zuchten direkt vor der Stadt..

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Sehenswürdigkeiten von Triest und
seiner Umgebung
Schlossberg und Kathedrale
  
Kaiserl.
Schloss von Miramar
  
Sistiana  
Duino
  
Schloss
Duino - Rilke Promenade
   

Die weißen Pferde von Lipizza.
Das
Gestüt Lipica
liegt nur 10 km. von Triest. Die
Besichtigung von Lipica ist ein
besonderes Erlebnis. Sie werden die
Geschichte des Gestüts von seiner
Gründung bis Heute kennen lernen. Im
historischem Gestütskern befindet
sich das älteste Stallgebäude
»Velbanca« und im Lipizzanermuseum
»Lipikum« werden sie alles über
Lipica und die Lipizzaner erfahren.

Machen Sie einen Spaziergang durch
die historischen Alleen entlang den
Weiden, wo Sie auch die Stutenherde
mit den Fohlen anschauen können.

Die Reitschule des Gestütes Lipica
sorgt für die Schulung der Pferde
und der Reiter. Die Arbeit in allen
Programmen bzw. auf allen Stufen der
Reitschule basiert auf einheitlichen
fachlichen und ethischen
Prinzipien.


Venetianer Dorf Muggia
  
Leuchttürme von Triest
 
Historische Zahnradbahn
   
Exotischer Garten - Schlosspark
 
Riesengrotte - Karstplateau
  
die Sonneninsel
Grado
    
Kirchen
& Religionen
 
Tipps für
Trips / Tagesauflüge
 
Kunstaustellungen / Museen von Triest
 
Shopping Centers
in Triest
 


WANDERN MIT AUSSICHT
Rilkeweg, Josef Resselweg, Weissweg,
SalbeiwanderWeg, Mediterranea.......
So lässt sich's gut wandern!
Keine Frage, dass es sich in der
Region rund um den weltberühmten
Karst und das Mittelmeer prächtig
wandern lässt!


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Triest gehörte 536 Jahre zu Österreich.
Wenn man durch die alten Gassen geht, glaubt
man sich in eine österreichische Stadt versetzt.
Das macht, zusammen mit den alten Zeugen
der Vergangenheit, den Charme dieser mediterranischen
Stadt aus..

ADRESSEN
Deutscher Hilfsverein - via Coroneo 155
Verein der Österreicher - via Coroneo 155
Deutsche Katholische Gemeinde - Salita Scorcola
133
Goethe Zentrum - via Beccaria 66
Ital.-Österreichischer Kulturverein - Piazza
St.Antonio 22
Deutsche Evangelische Gemeinde- via S.Lazzaro
199
Deutsche Luteranische Gem. - L.goPanfili
11
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Maximilian von Habsburg
Maximilian
Ferdinand Joseph von Habsburg Kaiser von Mexiko
Kaiser von Mexiko 1864–1867,, *6.7.1832 Wien, †19.6.1867 Querétaro;; Erzherzog von Österreich, Bruder Kaiser
Franz Josephs I.,, 1857 mit der
belgischen Prinzessin Charlotte (*1840,
†1927)) verheiratet; auf
Veranlassung Napoleons III., konnte
sich aber nach Abzug der
französischen Truppen gegen
Präsident Benito Juárez nicht
halten. Er wurde von einem
Kriegsgericht verurteilt und
standrechtlich erschossen.
Er
war ein Idealist, ein Mensch voller
Liberalität und hatte ehrlich gehofft,
dem mexikanischen Volkk Freiheit und
inneren Frieden bringen zu könnenn "Eine Gestalt schönsten, reinen
Rittertums, die emporstrebende Seelen
lehren werde,, daß es etwas Höheres
gebe als das bloße Leben und dessen
Genuß" schrieb Adalbert Stifter.In der
Wiener Schatzkammer kann man noch einige
Insignien sehen, mit denen Kaiser
Maximilian seine Getreuen ganz im Stil
der Habsburgermonarchie auszeichnete.
Sein Tod war die Besiegelung der
Kolonialepoche in Lateinamerika, die mit
dem Habsburger Karl V. begonnen hatte
und mit dem Habsburger Maximilian I.
beendet wurde..
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|
)
DAS TOR ZUM SÜDEN
Triest ist ein Mythos - wer an der oberen
Adria Ferien macht, sollte der Stadt am
Meer (215 000 Ew.) einen Besuch abstatten.
Der Eindruck, sich nicht in Italien, sondern
in einer österreichischen Stadt zu befinden,
hat seinen Reiz, wie er typisch ist für
Grenzorte und Schnittpunkte zweier Welten,
hier der mediterranen mit der balkanischen
und alpenländischen. Die Glanzzeit der Stadt
- im 18. und 19. Jh. der Adriahafen für
den Vielvölkerstaat der Habsburger, als
Reedereien, Handelsgesellschaften und Versicherungen
hier ihre prachtvollen klassizistischen
Paläste errichteten - war mit dem Ersten
Weltkrieg vorbei..
Heute ist Triest wieder ein Tor zum Süden;
die Hafentätigkeit hat zugenommen, ebenso
das Auftragsvolumen der Werften vor allem
in Monfalcone. Hochkarätige internationale
Forschungsinstitute sind in der Stadt tätig,
und das kulturelle Leben ist recht lebendig.
Machen Sie eine Kaffeepause in einem der
schönen Kaffeehäuser der k. u. k. Tradition!!

In Triest bleibt Wien
noch Wien

Merkwürdig, dass die Wiener Küche ausgerechnet
in der mediterranen Hafenstadt eine ihrer
charmantesten Fleischwerdungen erfahren
darf..

Als Wiener ist man ja immer wieder bass
erstaunt, wie überschwänglich insbesondere
Triestiner die Schönheit und den Stil der
Stadt am Donaukanal loben können. Dabei
sieht es aus unserer Perspektive eher so
aus, dass die in Triest doch eh alles haben,
was man an Wien mögen kann, und die Kraft
und die Herrlichkeit Italiens noch dazu..
Konkret wird man sich in Triest niemals
lange um einen anständigen, handgezogenen
Apfelstrudel umsehen müssen, von Sachertorten,
Putizza genannten Nuss-oder Mohnstrudeln
und anderen Hervorbringungen austro-slawischer
Konditorkunst ganz zu schweigen..
Und überhaupt, die Buffets: Ob sie nun "da
Pepi", "da Mario" oder "Birreria Rudy" heißen,
in Wahrheit sind sie doch allesamt Tempel
eines Kultes, der wienerischer nicht sein
könnte - und in Wien dennoch fast vergangen
ist. Der Kult um die "Merenda de pirón "
nämlich, was sich wörtlich als Gabelfrühstück
übersetzen lässt und aus kleinen Portionen
vorzugsweise deftiger Speisen besteht, welche
mit vernünftigen Mengen Alkohols zwischen
dem morgendlichen Caffč und Kipfel und dem
Mittagstisch eingenommen werden wollen,
um das Wohlbefinden zu steigern und den
Gaumen bei Laune zu halten..

Dazu gehört etwa Schinken (prosciutto) von
unfassbarer Qualität, der zwischen Friaul,
dem Karst und der istrischen Halbinsel
in einer grenzüberschreitenden Konzentration
und Vielfalt heranreift, die weltweit mit
Sicherheit einzigartig ist..
Auch die Cevapcici sind ein gastronomisches
Erbe der Monarchie, das in Triest (im Unterschied
zu Wien) mit Hingabe gepflegt wird - wenn
auch hauptsächlich in privatem Rahmen..
Aus Gründen wie diesen ist ein Aufenthalt
in Triest für den leidgeprüften Austriaken
stets auch so etwas wie Heimat-Urlaub in
einer Stadt, in der alles so zu sein scheint,
wie es in einer gerechten Welt zu Hause
auch wäre. Das gilt natürlich ganz besonders
für den freien Blick aufs Mittelmeer..
Die Sommerresidenz
von Erzherzog Ludwig
Salvator..

Im
Spätherbst des Jahres
1876 erwarb der
österreichische
Erzherzog Ludwig
Salvator in Zindis
bei Muggia (Triest)
ein Landhaus mit
den
dazugehörigen
Ländereien, das
bis zum Jahre 1914,
als er im Zuge der
kriegerischen Ereignisse
auf Anraten seines
Cousins des Kaisers
Franz Joseph I.
Zindis verlassen
musste, zu seinem
ständigen Sommerwohnsitz
werden sollte..
In
Triest lernte Ludwig
Salvator auch den
Botaniker, Prähistoriker
und Direktor des
Naturhistorischen
Museums Carlo Marchesetti
kennen, mit dem
er bis zu seinem
Tod im Oktober 1915
freundschaftlich
verbunden war..

Der
feinsinnige, höchst
vielseitige und
ganz der Wissenschaft
und Forschung lebende
Mensch Ludwig Salvator
steht, der bisher
leider nur allzu
oft seiner individuellen
und für einen Erzherzog
ganz ungewöhnlichen
Lebensweise wegen
zum "Aussteiger"
und "Enfant terrible"
des österreichischen
Kaiserhauses abgestempelt
wurde..

Lluis Salvador war
ein untypischer
Adliger seiner Zeit,
unkriegerisch und
naturwissenschaftlichen
Interessen zugetan..
Er war der Ahnvater
moderner Aussteiger,
Reisender, Seemann,
Wissenschaftler,
Künstler, Quer-
und Vordenker, Visionär,
Pazifist, Traditionalist,
Naturschützer, Schriftsteller,
Liebender und einer
der interessantesten
und unkonventionellsten
Sprosse des Hauses
Habsburg: Erzherzog
Ludwig Salvator
alias "Luigi"..
MUGGIA ein
venezianischer Schatz
Vom kleinen Hafen Muggia sind es nur
einige Schritte zur Piazza Marconi, dem
„Hauptplatz“ der Altstadt. Eigenwillig
und markant erhebt sich hier der 1263
erbaute Dom mit einer elegant
geschwungenen und doch schlicht
wirkenden Fassade. Etwas verloren wirkt
sein Glockenturm. Wuchtig wirkt dagegen
der dominante Palazzo Comunale mit dem
arkadengesäumten Vorbau

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Kronprinzessin Stephanie
in
Triest
Prinzessin
Stephanie von
Belgien /
Kronprinzessin-
Witwe Stephanie
von Österreich,,
Tochter des
reichen Königs
Leopold II. von
Belgien,,
geboren 21. Mai
1864 auf Schloss
Laeken bei
Brüssel.. Am 10.
Mai 1881 wurde
sie mit
Kronprinz Rudolf
von Österreich
verheiratet.. Am
2. September
18833 wurde dem
Paar eine
Tochter geboren,
Erzherzogin
Elisabeth Marie.
Die Ehe war
wider Erwarten
die ersten Jahre
recht glücklich.
Erst in den
letzten 3 Jahren
drohte die Ehe
durch das
Ausbleiben eines
männlichen
Thronerbens zu
zerbrechen. Als
Rudolf durch die
Tragödie von
Mayerling ums
Leben kam, floh
Stephanie vom
Wiener Hof, der
ihr eine
Teilschuld am
Drama um den
Thronfolger gab.
Nach ihrer
Rückkehr gab es
für Stephanie in
Wien nichts mehr
zu tun.. Sie
lebte auf dem
Witwensitz
Schloss
Laxenburg bei
Wien und auf
Schloss Miramar
bei Triest..
Stephanie
heiratete am 22.
März 1900 im
Schloss Miramar
bei Triest den
ungarischen
Grafen (ab 1917
Fürst) Elemér de
Lónyay, elf
Jahre nach den
Mayerling-Geschehnissen,
und lebte mit
ihm glücklich in
Ungarn.
Sie galt
als eine der
elegantesten
Frauen des
Habsburger
Reiches und
starb 1945 mit
81 Jahren am 24.
August 1945 in
der
Benediktiner-Abtei
Pannonhalma bei
Györ, wohin sie
sich vor den
einrückenden
Russen
geflüchtet
hatte.. Die
Stadt Triest
widmete der
Kronprinzessin
die
Stephaniewarte
und die
Stephanie-Weg (
auch bekannt als
Napoleonische-Wanderweg
,von Optschina
nach Proseck
,auf der
triester Karst
)..
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Schloss Skt.
Daniel und Ferrarigarten (25 km. von Triest)
Skt. Daniel ist eine
der ältesten Siedlungen im Karst. Sein Name
stammt vom Schutzheiligen der Kirche,
dem heiligen Daniel.
Aufgrund seiner strategischen Hügellage war
Štanjel schon seit prähistorischen Zeiten
besiedelt und bereits während der Antike
befestigt. Die typische Festungsmauer stammt aus
dem 15. Jahrhundert, es schützte die Bewohner in
der Zeit der Türkeneinfälle. Seinen kulturellen
Höhepunkt erlebte Štanjel im 16. und 17.
Jahrhundert. In der Zeit zwischen den beiden
Weltkriegen prägte der Architekt und damalige
Bürgermeister, Max
Fabiani,
das Ortsbild.
Die Gartenanlage besteht aus
mehreren Teilen, die sich in Terrassen
unterhalb der Villa aneinander reihen und
eine Kombination von Gebrauchs-, Zier- und
Repräsentationselementen darstellen.



Kaktus und Palmengarten Sezza,
Naturschutzgebiet der Salzfelder und
Salzwerkmuseum von Lera und Fontanigge
(Sicciole)






Prinzessin Charlotte und Miramar
Charlotte war als Frau Maximilians I.
Kaiserin von Mexiko und galt schon bei
ihrer Geburt als eine der reichsten
Prinzessinen von Europa.
Ihr Mann nahm das Angebot für den
kurzlebigen mexikanischen Thron 1864 an,
die in erster Linie auf der
Unterstützung von französischer Truppen
unter Napoléon III. beruhte.Sie war eine
ausgesprochene Schönheit, die selbst
Sisi Konkurrenz machte. Dabei war sie
allerdings altklug und wirkte stets
überlegen. Ebenso wie ihr späterer Gatte
war sie stets überzeugt davon, dass sie
zum Herrschen bestimmt sei.
Zeitgenosssen und auch viele Historiker
sahen in ihr eine ehrgeizige Frau, die
den gutmütigen Träumer Maximilian
aufgrund ihrer Machtgier ins Unglück
gestürzt habe. Sie war jedoch von Anfang
an in ihn verliebt, in den damals
begehrtesten Prinzen Europas. Viele
gemeinsame Interessen verbanden die
Beiden, so liebten sie alles Schöne, die
Kunst, das Exotische und fanden beide,
dass Maximilian von Wien aus beteiligt
würde..
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HAFEN von TRIEST
Das
gesamte Hafengelände hat eine Fläche von
2.304.000 Quadratmeter, von denen 1.765.000
Quadratmeter zur Freihafenzone bestimmt
sind. 925.000 Quadratmeter Lagerfläche
stehen zur Verfügung, wovon 500.000
Quadratmeter geschlossen und überdacht sind.
Die Freihafenzone ist Zollausland der Europäischen
Union.

Seit 1907
Kreuzfahrthafen Mitteleuropas am Mittelmeer
Für Gäste aus Süddeutschland,
Österreich und der Schweiz ideal, denn der
Hafen ist einfach mit dem Auto oder Zug zu erreichen.
Als
eine der ersten Reedereien fuehrte die
Gesellschaft Oesterreichischer Lloyd Triest
1907 mit dem Dampfer "Thalia"
Vergnuegungssfahrten im Mittelmeer ein, aus
dem das Konzept der Kreuzfahrten entstand.
Die Thalia war ein 1886 in Dienst gestelltes
Passagier- und Frachtschiff des
Österreichischen Lloyd, das nach einem Umbau
ab 1907 als Kreuzfahrtschiff vor allem im
Mittelmeer und Europäischen Nordmeer lief.
Das
aus Stahl gebaute Dampfschiff Thalia, das
nach der Muse der griechischen Mythologie
für komische Dichtung und Unterhaltung
getauft worden war, lief am 5. Juli 1886 auf
der Werft William Denny and Brothers im
schottischen Dumbarton unter der Werftnummer
314 vom Stapel. Das zweimastige Passagier-
und Frachtschiff hatte einen Rauminhalt von
2.371 BRT und eine Maschinenleistung von
2.554 PS. Die Thalia verfügte über 70 Betten
in der 1. Klasse und 24 in der 2. Klasse und
wurde noch 1886 von der
Dampfschifffahrts-Gesellschaft des
Österreichisch-Ungarischen Lloyd in Dienst
gestellt.

Bereits
1891 hatte die deutsche Reederei HAPAG unter
Albert Ballin die erste Kreuzfahrt mit der
Augusta Victoria zur besseren Auslastung des
Schiffs in den Wintermonaten organisiert.
Diese Idee wurde nun auch beim
Österreichischen Lloyd aufgegriffen. Nachdem
1906 mit der SS Bohemia (Indienststellung
1896) und der Tahlia selbst recht
erfolgreich solche Fahrten durchgeführt
worden waren, wurde die Thalia 1907 zum
Kreuzfahrtschiff mit vier Decks und einer
einheitlichen Kajütenklasse umgebaut. Das
Oberdeck diente der kulinarischen Versorgung
von
Passagieren
und Mannschaft. Von der steuerbordseitig
gelegenen Passagierküche wurden
anspruchsvolle Gerichte bereitgestellt, die
in dem achterlich belegenen großen
Speisesalon für 180 Personen an Tischen zu 6
bis 16 Plätzen eingenommen wurden. Letzterem
schlossen sich Kabinen für Passagiere und
den Oberkellner an, während davor und
bugseitig u. a. der von der Reederei
verpflichtete Arzt, der seine Dienste
unentgeltlich anbot, die Bordapotheke und
der „Barbier“ logierten sowie weitere
Kabinen für Passagiere und die Maschinisten
zur Verfügung standen.Bei Buchung der
Luxuskabinen wurde ein etwas höheres Entgelt
fällig. So kostete diese z. B. für eine
Fahrt vom 11. April bis 12. Mai 1913 auf der
Route „Triest-Marokko-Kanarische
Inseln-Genua“ mit Bad 4.000 Kronen und ohne
3.600. Je nach Deck waren für Einbettkabinen
940 bis 1.700 Kronen und Zweibettkabinen
1.440 bis 3.000 Kronen – die Dienerschaft
480 Kronen (pro Bett) – zu entrichten, wobei
die Kaufkraft einer Krone etwa 5 Euro
entsprach.
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Landausflüge
Kurztrips unter anderthalb
Busstunden von Triest

Laibach
und Herzogtum Krain
Tagesausflug (89 km.
/ 1h25' Bus)
FlixBus - Hellö - Crnja
Tours - Buscenter.it -
Croatiabus
Hin und zurück ab 18 €
Goeuro -
Busradar

Das einzigartige Erscheinungsbild
des Altstadtkerns ist eine malerische
Kombination von mittelalterlichem Erbe,
Meisterwerken des Barocks und Jugendstils,
Überresten aus römischer Zeit und der
einzigartigen Prägung, die der berühmte
Architekt Josef Pletschnig seiner
Heimatstadt verliehen hat.




61 km.
von Triest -
Der smaragde
Fluss Isonzo und die Tolmeiner Klammen.

Der schönste Fluss Europas." Mit
diesen Worten pries einst der bekannte
Alpinist Julius Kugy die Soca, diesen
smaragdfarbenen Fluss.
In einer atemberaubenden
Naturkulisse schillert der smaragdgrüne
Wildfluss wie flüssiger Edelstein.






Beeindruckend
spektakulär – die Höhlen von Postumia

(46 km. / 45' Bus)
Adelsberger Grotten
(Postumia)
und Höhlenburg Lueg

Ein sehr lohnendes Ziel ist ein Besuch
der berühmten Tropfsteinhöhle von Postojna.
Die Führung durch die Höhle, die früher
Adelsberger Grotte genannt wurde, dauert ca.
1, 5 Stunden und findet mehrmals täglich
statt, im Sommer zu jeder vollen Stunde. Der
Preis für die Besichtigung betrug im Sommer
2007 für Erwachsene 18 EUR, für Kinder 11
EUR.
Die Besichtigung beginnt mit der etwa 2 km
langen Fahrt mit der Höhlenbahn durch
unterschiedlich hohe Gänge, Hallen mit
beleuchteten Tropfsteinen und den sog.
Ballsaal, die nicht nur unsere Kinder
begeistert hat. Endstation der
beeindruckenden Fahrt ist am „großen Berg“,
wo man aussteigt und die Besichtigung mit
einem deutschsprachigen Führer zu Fuß
fortsetzt.
Ganz in der Nähe (etwa 10 km entfernt) liegt
die ebenfalls sehenswerte Burg Predjama.






Ausflüge
per Boot

Perlen von
Istrien: Pirano
Mit dem Boot : Triest 9.00 - Pirano 9.30
Pirano 19.40 - Triest 20.10
Die Stadt verzaubert mit ihren
engen Gassen und dicht aneinander gereihten
Häusern, die von der Küste treppenartig bis
zur Kirche hin ansteigen und der ganzen
Umgebung ihren typischen venezianischen
Mittelmeercharakter geben.


Vom Tartini-Platz am Hafen beginnt Ihr
Rundgang über die Uferpromenade mit Ihren
unzähligen Cafes und Restaurants. Überall
genießen Menschen die Sonne und das
venezianische Flair des kleinen Städtchens.
An jeder Ecke und auf jedem Platz kann man
draußen sitzen und dem bunten Treiben
zuschauen.


Parenzo - Das Erbe von Rom,
Bizantyum und Venedig
Unesco Weltkulturerbe
Mit dem Boot : Trieste 9.00 - Parenzo
10.30
Parenzo 18.40 - Trieste 20.10







Rovigno,
die Perle der Adria

Mit dem Boot
Triest 9.00 - Rovigno 11.10
Rovigno 18.00 - Triest 20.10
Es ist schwierig
alles Interessante der Stadt aufzuzählen.
Deshalb schlagen wir Ihnen vor, die Stadt
selbst zu besuchen und sich ihr zu
überlassen... Wir sind sicher, daß Sie etwas
nach Ihrem Geschmack finden werden und daß
Sie, früher oder später, hierher
zurückkehren.

Rovigno zieht schon seit vielen Jahrzehnten
zahlreiche Touristen an und die Mehrheit
kehrt jedes Jahr wieder zurück. Der Grund
dafür ist im Flair vergangener Zeiten zu
suchen. Dies spüren Sie besonders, wenn Sie
durch die engen Altstadtgassen spazieren.
Die Stadt wurde auf einer Insel erbaut und
erst im 18.Jhd. mit dem Festland verbunden.

Auflug mit
dem Linienbus !

69 km. von Triester Busbahnhof :
Abbazia.
K.u.K Sehnsuchtort an der blauen Adria

Der mondäne Kurort Opatija/Abbazia, wo man
längst wieder stolz auf die österreichische
Vergangenheit ist. In zahlreichen Hotels wie
dem Miramar oder dem früheren Südbahnhotel
Quarnero genießen die Gäste moderne
Wellnessangebote gepaart mit
altösterreichischem Flair. Zahlreiche
historische Gebäude erstrahlen in neuem
Glanz und der Lungomare, der legendäre
Spazierweg direkt am Meer, trägt den Namen
von Österreichs längst dienendem Kaiser,
Franz Joseph.



Um 1880 war das Fischerdorf Abbazia
weitgehend noch unbekannt, 20 Jahre später
gehörten der planmäßig angelegte Kurort und
seine Nachbarorte an der „österreichischen
Riviera“ zu den erfolgreichsten
Tourismuszielen der Monarchie.

Bergwerkstatd Idria, Burg
Gewerkenegg und Quecksilberbergwerk (1492)
81 km. von Triester Busbahnhof :
Unesco Weltkulturerbe

Idria ist eine Bergwerksstadt,
bekannt für ihr weltweit zweitgrößtes
Quecksilberbergwerk. Ein unvergessliches
Erlebnis beim Besuch der Stadt bieten
die Besichtigung des
Schaubergwerks Antonius-Stollen und
der Abstieg in die Tiefen des Untergrundes
von Idria, wo die Bergleute in 500 Jahren
über 700 km Stollen ausgegraben hatten.


Die über der Altstadt thronende
Burg Gewerkenegg wurde
zu Beginn des 16. Jahrhunderts als
Verwaltungsgebäude des Quecksilberbergwerks
erbaut.

Stadt Görz
(42 km.
von Triest)
Grenzstadtstimmung und ein Burg mit
Blick auf märchenhafte Hügellandschaften.
Franziskaner Kloster und Bourbonengruft,
Schloss Kronberg

Die Grafen von Görz gehörten vom 11.
Jahrhundert bis zum Ende des Mittelalters zu
den wichtigsten Fürsten des Reiches. Ihre
Besitztümer reichten vom Istrien über Krain
und Kärnten bis nach Tirol.
Noch
heute führen zahlreiche Tiroler Gemeinden
(Nord und Süd) diesen Löwen im Wappen unter
direkter Bezugnahme auf die Grafen von Görz.
Die Grafen von Görz waren außerdem noch
Vögte von Aquileja. Sie spielen auch in der
Numismatik eine Rolle und zwar als
Herausgeber der ersten deutschen Goldmünze,
des "Zwainzigers". Der berühmte Diplomat und
Minnesänger Oswald von Wolkenstein stand
ebenfalls in Diensten der Görzer Grafen.
Die mittelalterliche Burg mit den
bezaubernden Häusern davor ist ein wahres
Juwel: die Aussicht von hier reicht über die
sanfte Hügellandschaft und die ganze Stadt,
in der Bauformen des Mittelalters, des
Barock und des 19. Jahrhunderts harmonisch
zusammenleben.
In der Stadt koexistierten
friedlich die romanische, germanische und
slawische Kulturen mit der Einfügung einer
dynamischen jüdischen Gemeinschaft.
Ursprünglich war die Stadt eine romische
Siedlung und sie begann wichtig zu sein am
Anfang des II. Jahrtausends unter der
Leitung der Grafen von Görz.

Nach dem Aussterben der
Grafenfamilie kam ihr Gebiet um 1500 an die
Habsburger. Außer einer kurzen Herrschaft
von Venedig und der Napoleonischen Zeit
bleibt die Stadt österreichisch bis zum Ende
des Ersten Weltkriegs. Sie war als die
“Österreichische Nizza” oder auch “Nizza an
der Adria” bekannt wegen ihrer reichen
Gärten und Villen.




Direkt
vor der Wallfahrtskirche in der Mitte des
Platzes von Kremaun erhebt sich eine weitere
Sehenswürdigkeit, die Bronzestatue von
Maximilian I von Habsburg, die eindrucksvoll
auf einem hohen steinernen Sockel thront.
Zeugnis einer Vergangenheit und einer
Geschichte, die über Jahrhunderte im Zeichen
des österreichisch-ungarischen Reichs stand.

Das Kloster Kastanienwitz
(italienisch Castagnavizza) mit der Kirche
Mariä Verkündigung liegt auf einem 143 m
hohen Felsen über dem slowenischen Teil der
Stadt Görz
Im Jahre 1623 ließ Graf Mathias von
Thurn hier eine Kirche zur Ehre der
Gottesmutter und ein kleines
Karmeliterkloster errichten, das in den
nächsten 134 Jahren vergrößert und ausgebaut
wurde. 1781 wurde das Kloster von Kaiser
Joseph II. aufgelassen, Kirche und Kloster
wurden geschlossen. 1811 wurde das Kloster
den Franziskanern übergeben, die es heute
noch verwalten.
In der Gruft des Klosters wurden Karl
X., der letzte König von Frankreich aus dem
Geschlecht der Bourbonen, und Mitglieder
seiner Familie beigesetzt.

|
Mit “Mathias Sandorf” von Triest
in die istrischen Schluchten des
Küstenlandes

Triest, die Hauptstadt des
Küstenlandes, teilt sich in zwei
einander sehr wenig gleichende
Städte: in eine neue und reiche, die
Theresienstadt, die sich geradlinig
am Rande der Bai erhebt, welcher der
Mensch erst den festen Baugrund
abringen mußte, und in eine arme,
armselige; letztere ist unregelmäßig
gebaut und liegt eingeklemmt
zwischen dem Korso, der sie von der
ersteren trennt, und den Abhängen
der Höhen des Karst, deren Gipfel
eine malerisch ausschauende
Zitadelle krönt. In den Hafen von
Triest hinein ragt der Molo von San
Carlo, an dem vorzugsweise die
Handelsschiffe ankern. Dort sammeln
sich mit Vorliebe, und oftmals in
beunruhigender Anzahl, Gruppen von
jenen Umherlungerern, welche nicht
Haus und nicht Herd kennen und deren
Anzüge, Beinkleider, Jacken oder
Westen der Taschen völlig entbehren
könnten, weil ihre Eigentümer
niemals etwas besessen haben, was
sie dort hinein hätten tun können,
und wahrscheinlich auch niemals
dergleichen besitzen werden.”
Jules Verne, Mathias
Sandorf 1885
|

Marienwallfahrtsort
und Wehrdorf
Castelmonte
und Johannesgrotte (81 km.)
Ungefähr 10 km östlich von Cividale del
Friuli liegt auf einer Bergkuppe ein weit
über die Grenzen des Friaul hinaus bekannter
Marienwallfahrtsort - Castelmonte oder
"Madona di mont", wie ihn die Friulaner
nennen. Schon die Fahrt über eine enge
Straße durch einen dichten Wald ist ein
Erlebnis. Die massiv gebauten Wehrhäuser
drängen sich pittoresk um die Kirche an der
Hügelspitze. Vom Parkplatz aus steigt man
auf Stufen zum Tor hinauf und folgt dann der
Hauptgasse zur Kirche.

Pilger aus Österreich, Slowenien und auch
ganz Italien kommen hierher, um eine
angeblich wundertätige, aus Kalkstein
gehauene Statue der Muttergottes zu
verehren.
Castelmonte wurde mehrmals zerstört, 1419
durch die Ungarn, 1469 durch einen Brand und
um 1478 bedrängten die Türken die Siedlung.
Damals erfolgte auch der Bau der
Befestigungsanlagen.

Johannesgrotte
Was heute sich uns als große Höhlenkirche
zeigt, war wohl früher auch
Verteidigungsanlage für die von Kriegen
geplagte Bevölkerung, die sich hierhin
zurückziehen konnte. Die frühesten Bewohner
der Höhle waren die Höhlenbären, von denen
man Knochenreste gefunden hat. Verschiedene
Literaturstellen sprechen davon, daß die
Höhle auch in römischer Zeit Teil eines
Verteidigungssystems an der Nordostgrenze
war. Die früheste schriftliche Erwähnung
stammt aus dem März des Jahres 888 nach
Chr., wo ein Diakon Felice vom damaligen
Landesherrn Berengario das Recht
zugesprochen bekam, die Höhle und das
umliegende Land für sich zu nutzen.


65 km. -
Herzogstadt Cividale
Unesco Weltkulturerbe
Cividale del Friuli (Östrich) liegt
über einer Schlucht beiderseits des Flusses
Natisone. In alten Zeiten war Östrich eine
wichtige regionale Macht, die trotzdem heute
eine kleine Stadt ist, noch ein edles und
strenges Aussehen haltet. Das ist das
Ergebnis des Durchzuges fremder
Völker, wie die Franken und Langobarden. Das
war die Stadt am Rande der Alpen, die sie
als ihren Königssitz auserwählten: Cividale.









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Naturwunder
Tropfsteinhöhle
die Skt. Kanzianer Grotten
(22 km.v
Triest)
Unesco Weltnaturerbe
Die Höhlen
von St. Kanzian mit ihrem
einzigartigen geologischen Formationen sind
bereits seit 1986 als UNESCO Weltnaturerbes
gelistet. In der Nähe von Divatscha, hat der
Fluss Timavo auf seinem Weg in die Tiefe in
jahrtausende langer Arbeit riesige Dolinen
und tiefe unterirdische Canyons gegraben,
den der Pfad abwärts in schwindelnder Höhe
überquert. Tief unter der Erde heißt den
Besucher auf seinem Weg durch die Höhlen das
Tosen des Timavo willkommen.
Charakteristisch für die Höhlen sind ihre
vielen Wasserfälle und ausgedehnte Kammern
(allein die „Svetina Halle“ ist gigantische
1400 m lang) mit beeindruckenden
Tropfsteinen und Sinterformationen. Auf
einem 6 km langen Weg läßt sich dieses
Naturwunder aus nächster Nähe bewundern.



Aquileia
Auf den Spuren der
Römischen Kaiserzeit
47 km.
Unesco Weltkulturerbe
In Aquileia,
Schutzwall der Invasionen seitens der
Barbaren und Startpunkt vieler Feldzüge und
Eroberungen sowie großes Handelszentrum,
finden wir die Spuren des mächtigen
römischen Reiches. Mit der antiken Straße
Cardo, die Ruinen des Forums, die Basilika,
das Mausoleum, die Therme und die
Stadtmauer, ist Aquileia eine der
wichtigsten Zeugnissen der antiken römischen
Macht. In der Tat ist die Stadt eines der
wichtigsten politischen und
Verwaltungszentren der Kaiserzeit gewesen.
Dank der guten Erhaltung ihrer
archäologischer Schätze aber auch dank ihres
Einflusses für die Verbreitung des
Christentums im Mittelmeerraum, wurde sie
1998 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Das
wichtige historische Kulturgut der Stadt
kann außerdem in den drei Stadtmuseen
bewundert werden: Im Museo Archeologico
Nazionale (Nationales archäologisches
Museum), reich an Zeitzeugnissen sowie
Kunsthandwerk und andere Funde der antiken
Stadt; Das Museo
Paleocristiano (Frühchristliches Museum), in
dem die Ruinen eines alten kirchlichen Baus
aufbewahrt sind; Das Museo Civico del
Patriarcato (Patriarchalisches Stadtmuseum),
indem wichtige Reliquien aus Holz und Metall
gelagert sind.
Aquileia (Agley) war einer der
wichtigsten Häfen des römischen Reiches,
wichtiges Militär-, Handels- und
Religionszentrum. Die Umgebung von Aquileia
ist ein berühmtes Weinanbaugebiet. Auch die
Natur mit Grundwasserquellen und der Lagune
ist sehr reizvoll. Die Basilika aus der
Patriarchenzeit mit seinen farbigen,
detaillierten Mosaiken ist das bedeutendste
Monument Aquileias. Die Archäologische
Stätten und die Basilika sind Weltkulturerbe
der Unesco seit 1998.
Sehenswürdigkeiten: Archäologisches
Nationalmuseum und frühchristliches Museum,
der römische Flusshafen, das Forum, die Via
Sacra, die Basilika, das römische
Gräberfeld.

In der Basilika befindet sich das größte,
schönste und besterhaltene Fußbodenmosaik
im Westen.


Besonders Eindrucksvoll sind die bekannten
Fußbodenmosaiken im Inneren aber auch
außerhalb der Basilika, über die man
zur Krypte der Fresken im byzantinischen
Stil geführt wird. Schäden, die nach einem
Erdbeben im Jahr 988 entstanden, zwangen im
Jahr 1031 den damaligen Patriarch Poppone
radikale Restaurierungsarbeiten vorzunehmen,
die der Basilika römische Formen verliehen.
Höhepunkt dieser Arbeiten wurde der Bau des
großen Palazzo Patriarcale (heute nicht mehr
vorhanden) sowie des eindrucksvollen
Glockenturms, der mit seiner 70 m über die
Friaulische Stadt herrscht.



Udine - Weiden
(67 km.)
Ursprünglich war Udine (Weiden)
eine kleine spätrömische Ansiedlung und das
Schloss, das auf einem isolierten Hügel
liegt, stammt aus dem 6. Jahrhundert. In der
zweiten Hälfte des 13. Jh. wurde die Stadt
zum Sitz des Patriarchats. 1420 bis 1797
fiel Friaul unter die Herrschaft Venedigs.
In dieser Zeit wurden zahlreiche öffentliche
und private Gebäude: Piazza Libertà, der
Wiederaufbau des Schlosses, Palazzo
Arcivescovile (Erzbischöflicher Palast),
Palazzo Antonini-Cernazai, Projekt von
Andrea Palladio und der Palazzo del
Monte di Pietà. Im 18. Jh. gelangte
Giambattista Tiepolo gerade hier zu seiner
vollen künstlerischen Reife: Der Jahrhundert
war kulturell sehr lebendig. Nach dem
Untergang der Republik Venedig wurden1797 im
Frieden von Campo Formio die
Machtverhältnisse in Oberitalien neu
geregelt. Friaul kam unter die Herrschaft
der Habsburger und wurde ein Teil des
Königreich Lombardo-Venetien.




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